Deutschland gegen Tschechien: Mittwoch, 20.45 Uhr/RTL

Diese Verkleidungen wären für Bundestrainer Jogi Löw hilfreich

(von links) Joshua Kimmich, Philipp Lahm und Miroslav Klose.
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Erkennen Sie die Männer unter den Masken? (von links) Joshua Kimmich, Philipp Lahm und Miroslav Klose.

Ein Fußball-Länderspiel zum Karnevalsbeginn – Mensch, was hätte da los sein können? Auch wenn der Test zwischen Deutschland und Tschechien (heute, 20.45 Uhr/RTL) nicht in Köln, Mainz oder Düsseldorf stattfindet, sondern in Leipzig.

Die Stadt in Sachsen hätte der DFB sicher auch in eine Karnevalshochburg verwandelt. Wenn da nicht Corona wäre. Wir blicken mit einem Augenzwinkern auf Baustellen von Bundestrainer Jogi Löw – und darauf, welche Verkleidungen derzeit hilfreich wären.

Baustelle Innenverteidigung: Okay, mit Niklas Süle fehlt der Abwehrchef coronabedingt. Süle soll für die Nations-League-Partien am Samstag gegen die Ukraine und Dienstag in Spanien vielleicht nachkommen. Aber daneben? Niklas Stark, Felix Uduokhai, Antonio Rüdiger, Jonathan Tah, Robin Koch und Matthias Ginter. Alle da. Und doch wäre es schön, wenn einer von ihnen sich als Spieleröffner verkleiden würde. Oder als erfahrener Leitwolf. Etwa so ... Nein, lassen wir das. Oder? Na ja, eben so wie Mats Hummels und Jérome Boateng 2014. Die wissen zudem aus Brasilien genau, wie Karneval geht. Vielleicht haben sie von damals ja auch noch ein schmuckes Kostüm im Schrank.

Baustelle Außenverteidigung: Ein Außenverteidiger sollte ja bestenfalls das Spiel eröffnen können. Sich mit in die Offensive einschalten, flanken, für Torgefahr sorgen. Und dann aber auch schnell wieder hinten sein und clever verteidigen. Am besten ohne Gelbe Karte auskommen. Philipp Lahm, der konnte das richtig gut. Und Geburtstag hat er heute auch noch, wird 37 Jahre alt.

Selbst wenn die Leipziger Lukas Klostermann und Marcel Halstenberg beim Heim-Länderspiel fehlen: In Benjamin Henrichs ist noch ein RB-Verteidiger da, der Robin Gosens, Ridle Baku, Nico Schulz und Philipp Max den besten Kostümverleih der Stadt zeigen kann. Unsere Empfehlung: Max beim Debüt gleich die Kapitänsbinde geben. Dann stimmt nicht nur der Vorname – Lahm wurde ebenfalls mit 27 Jahren  DFB-Spielführer. Löw wird kaum einen Unterschied erkennen können. Anschließend könnte Max dann RTL-Experte Michael Ballack Rede und Antwort stehen. Der musste sein Amt 2011 mehr oder weniger freiwillig an Lahm abtreten.

Baustelle Kimmich: Eine Verkleidung, die erst kurzfristig in den Handel gekommen ist, ist die von Joshua Kimmich. Zum Glück wird der Mittelfeldarbeiter wohl nur bis zum Jahresende ausfallen. Aber in den drei verbleidenden Länderspielen fehlt der 25-Jährige. Unser Tipp: Nicht versuchen, Kimmich zu kopieren. Weil die Kostüme kurzfristig hergestellt wurden, ist die Qualität nicht gut, und der Zuschauer wird das sofort erkennen. Da die Nationalspieler vom FC Bayern sowie Toni Kroos, Timo Werner und Gladbachs Ginter heute noch geschont werden, setzen wir auf Florian Neuhaus in der Kimmich-Rolle. Das hat Perspektive.

Baustelle Mittelstürmer: Klar, Löw hat Serge Gnabry, Leroy Sané und Timo Werner. Viele Kopfballtore wird Deutschland so aber nicht erzielen. Als Wandspieler taugt ebenso keiner von ihnen. Für mehr taktische Variabilität wäre einer wie Miroslav Klose wünschenswert. Von Leipzig bis zur polnischen Grenze ist es nicht mehr weit, Klose wurde im polnischen Oppeln geboren. Also: Den Standort nutzen und nach einem Stürmer suchen, den man später als deutschen Nationalspieler verkleiden kann.

Baustelle Weltmeister: Hummels, Boateng und Thomas Müller sind weiterhin außen vor – auch wenn sie im Verein gute Leistungen bringen. Das sorgt für Unruhe. Löw könnte sie verkleidet zurückholen. Dabei würde noch nicht mal jemand das Gesicht verlieren. Vielleicht stecken hinter den Debütanten Uduokhai, Max und Baku ja auch drei Weltmeister von 2014. (Maximilian Bülau)

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