„Ausgaben-Wut“: 1899-Mäzen Hopp attackiert Leipzigs Rangnick

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Bild aus besseren Tagen: Zwischen Ralf Rangnick (l.) und Dietmar Hopp läuft es schon lange nicht mehr so harmonisch.

Zwischen Dietmar Hopp und Ralf Rangnick herrscht mittlerweile Funkstille. Der Mäzen von 1899 Hoffenheim reagiert nun etwas brüskiert auf die Kritik des Leipziger Sportdirektors.

Sinsheim - Dietmar Hopp hat sich entschieden gegen die Kritik seines ehemaligen Hoffenheimer Trainers Ralf Rangnick gewehrt. „Das entspricht nicht der Wahrheit“, erklärte der Mäzen von Fußball-Bundesligist 1899 Hoffenheim in der Sport Bild am Mittwoch. Der heutige Sportdirektor von RB Leipzig hatte Hopp vorgeworfen, ihm während seiner Zeit bei den Kraichgauern zu sehr reingeredet und damit den Erfolg gefährdet zu haben.

„Ralf Rangnick hat bei uns tolle Arbeit geleistet. Bevor er bei uns angefangen hatte, bekam er von mir ein Budget von 40 Millionen Euro. Das fand er gut. Aber dann hat er gemacht, was er wollte, und das Geld mit vollen Händen ausgegeben. Das hätte nicht länger so weitergehen können“, sagte Hopp. Als Konsequenz habe er Jan Schindelmeiser, heute der Bauherr des Stuttgarter Aufstiegserfolgs, als Manager verpflichtet.

„Jan Schindelmeiser sollte die Ausgaben-Wut von Ralf Rangnick bremsen. Schindelmeiser war Rangnicks Vorgesetzter. Behandelt hat er ihn aber als seinen Mitarbeiter. Es hörte nicht auf“, sagte Hopp. Zwischen ihm und Rangnick herrsche Funkstille. „Wir haben kein Verhältnis mehr zueinander.“

dpa

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