Fußball-Bundesliga: VfL Wolfsburg erwartet am Sonntag die kriselnde Hertha aus Berlin

Dost: Ich bin einfach nur glücklich

Weiter ein Wolf: Vieirinha (li., hier gegen Lissabons Jefferson) verlängerte seinen Vertrag in Wolfsburg bis 2018. Foto: dpa

Wolfsburg. In der Fußball-Bundesliga gibt es momentan sicherlich einfachere Aufgaben, als Spiele gegen den VfL Wolfsburg zu bestreiten. Das Team von Trainer Dieter Hecking eilt von Sieg zu Sieg, holte zehn der zwölf möglichen Punkte im neuen Jahr. Die Zähler elf, zwölf und dreizehn hat der Meister von 2009 im Heimspiel am Sonntag (17.30 Uhr) gegen Hertha BSC Berlin schon fest eingeplant.

Die Berliner starten deshalb mit gemischten Gefühlen in das Nachbarschaftsduell. Trotz des jüngsten Negativerlebnisses beim 0:2 gegen Freiburg setzt Hertha-Trainer Pal Dardai auf eine Trotzreaktion. „Jetzt weiß jeder, was los ist, jetzt wird es einfacher“, erklärte der Ungar vor der Partie beim Bayern-Verfolger. „Als Spieler denkt man nach und sagt sich: Schlechter kann es nicht sein. Dann geht man vorwärts“, fügte Dardai rückblickend auf die Heimpleite gegen Freiburg an.

Die Wolfsburger haben in dieser Saison erst drei Partien verloren.  Darunter aber auch das 0:1 in Berlin, als Kevin de Bruyne und Co. zahlreiche Chancen ungenutzt ließen. Doch die Chancenverwertung ist aktuell das große Plus der Wölfe. Vor allem ein Spieler trifft derzeit fast wie er will: Bas Dost. Beim 2:0 am Donnerstagabend über Sporting Lissabon sorgte der Angreifer mit seinen beiden Treffern für den 2:0-Endstand im Hinspiel der Zwischenrunde der Europa League.

„Ich bin einfach glücklich“, kommentierte Dost seine momentane Gefühlslage. In den fünf Pflichtspielen nach der Winterpause erzielte der Niederländer neun Treffer. Gemeinsam mit de Bruyne erzielte das Duo 14 der zurückliegenden 15 Tore.

Mit Vieirinha verlängerte gestern ein wichtiger Leistungsträger seinen Vertrag. Der kleine Portugiese bleibt bis 2018 bei den Wölfen. „Vieirinha ist nicht nur ein guter Spieler, sondern auch für die Mannschaft und den Teamgeist unglaublich wichtig“, meinte VfL-Manager Klaus Allofs über den 28 Jahre alten Nationalspieler, der vielseitig einsetzbar ist. Im Januar 2012 wechselte er zu den Wölfen, kam dort überwiegend als Rechtsaußen zum Einsatz. In der aktuellen Saison wurde Vieirinha zum Rechtsverteidiger umfunktioniert, absolvierte 28 Pflichtspiele, erzielte zwei Tore und bereitete neun Treffer seiner Kollegen vor. (raw/sid)

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