Vor Ort mit den F-Jugend-Finalteams des HNA/EAM-Cups bei der Bundesligapartie in Wolfsburg

Draxler ist der Star vor dem Spiel

Jede Menge Spaß in Wolfsburg: Die Mannschaften des KSV Hessen Kassel und der JSG Hombressen/Udenhausen fuhren als Belohnung für ihren Einzug ins Finale des HNA/EAM-Cups zum Bundesligaspiel des VfL gegen Bremen. Fotos:  Kohlhaase

Wolfsburg. Die Nachricht kommt irgendwo zwischen der Raststätte Harz und dem Abzweig auf die Autobahn 39 Richtung Wolfsburg. „Hey Jungs, hört mal zu.

Ihr werdet heute nicht nur das Spiel des VfL gegen Bremen sehen, sondern vorher auch noch Julian Draxler treffen.“ Auf einmal ist der Reisebus ein Tollhaus. Es wird gejubelt, geschrien, gefeiert. Für die Teams des KSV Hessen und der JSG Hombressen/Udenhausen, die im Mai das Finale des HNA/EAM-Cups für F-Jugendfußballer bestritten, ist es der vorweggenommene Höhepunkt der gewonnenen Bundesligafahrt.

DIE SPANNUNG STEIGT

Je näher der Bus Wolfsburg kommt, desto größer wird die Spannung. Ein Spieler der Mini-Löwen hat schon vorher gewonnen – bei der Tombola des Fan-Point, der die Fahrt organisiert. Toni Jozanovics Los mit der Nummer zwei bedeutet den Hauptpreis: ein Trikot nach Wahl. „Das ist ja echt geil, da weiß ich noch gar nicht, welche Mannschaft ich nehme“, sagt Toni überrascht. Und Vater Franjo Jozanovic ergänzt: „Er hat irgendwie immer so ein Glück. Im vergangenen Jahr war Toni Einlaufkind beim vorletzten Bundesliga-Spieltag in Berlin zwischen Hertha BSC und Eintracht Frankfurt. Das hat er auch gewonnen.“

DAS TREFFEN MIT DEM STAR

Am Stadion übernimmt dann Stefan Jordan, Vater von KSV-Spieler Connor, die Regie. Er hat das Treffen mit Julian Draxler in die Wege geleitet. „Wir haben in den vergangenen Wochen viele E-Mails hin- und hergeschrieben, und ich hoffe, dass es klappt“, sagt er. Es klappt. Ein Wolfsburger Mitarbeiter holt die Teams ab und bringt sie zur Geschäftsstelle. Dort heißt es erst mal warten, warten, warten. „Der Julian steckt im Stau, wie alle. Aber er ist in fünf Minuten da“, informiert ein Mitarbeiter der Presseabteilung.

Und dann ist er wirklich da. Der Star zum Anfassen. Nicht nur die Kinderaugen beginnen zu leuchten, auch die Trainer, Eltern und Freunde zücken ihre Handys. Nachdem der Wolfsburger Weltmeister, der derzeit gesperrt ist, seine Autogramme verteilt hat, nimmt er sich reichlich Zeit für Fotos mit den Nachwuchsfußballern, die ihn gar nicht gehen lassen wollen.

DAS TORFESTIVAL

Es ist spät geworden. Erst um kurz vor halb vier sitzen alle auf ihren Plätzen in der Wolfsburger Arena. Auch weil es aufgrund der Sicherheitslage bei den Kontrollen etwas länger dauert. Vom grandiosen 6:0 gegen Bremen sehen die Jugendfußballer in der zweiten Halbzeit vier Treffer aus nächster Nähe, weil sie direkt hinter dem Tor alles mitverfolgen können. Auch Toni Jozanovic ist begeistert: „Das war ein tolles Spiel mit vielen Strafraumszenen.“ Ob er jetzt schon weiß, welches Trikot er sich beim Fan-Point aussucht? „Entweder von Aubameyang oder Ronaldo, mal sehen“, sagt Toni. Julian Draxler wird es nicht werden, auch wenn die Kinder auf der Heimfahrt noch lange an das Treffen mit dem Star zurückdenken.

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