Dortmunder Polizei ermittelt

Drohung gegen BVB-Chef Watzke 

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Hans-Joachim Watzke beim abgesagten Spiel Lotte gegen Dortmund.

Dortmund - Im Dortmunder Stadtgebiet wurden Schmierereien entdeckt, die BVB-Chef Aki Watzke drohen. Die Dortmunder Polizei ermittelt. Im Fokus steht dabei besonders eine Gruppe.

Wegen einer Drohung gegen BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat die Polizei Ermittlungen eingeleitet. Was war passiert? Auf einem Graffiti im Dortmunder Stadtgebiet war zu lesen: „Aki Watzke aus der Traum, bald liegst du im Kofferraum.“ In unmittelbarer Nähe zu der Schmiererei wurde das Zeichen der Gruppe „0231 Riot“ angebracht. Daher liegt der Verdacht nahe, dass die radikale Dortmunder Gruppierung, die dem Fußball-Bundesligist schon länger Probleme bereitet, für die Drohung verantwortlich ist. Nichtsdestotrotz ermittelt die Polizei zunächst in alle Richtungen. 

Die Vereinigung „0231 Riot“ gilt als gewaltbereit. Im Februar wurden Mitglieder der Gruppe bei einer Bus-Kontrolle auf dem Weg zum Auswärtsspiel der Borussia in Darmstadt mit Pyrotechnik, Kampfhandschuhen und Sturmhauben aufgegriffen. Der DFB erteilte daraufhin Stadionverbote gegen 88 Personen. Im ZDF-Sportstudio sagte BVB-Chef Watzke: „Diese Gruppe ist keine BVB-Gruppe, die sind auch nicht in unserer Ultraszene.“

fr mit dpa-Material

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