Nach Aufreger-Interview

Effenberg greift Lewa an: Dann eben ohne diese FCB-Topstars!

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Stefan Effenberg. 

Stefan Effenberg, Ex-Bayern-Profi, hat Torjäger Lewandowski für seine Aussagen heftig kritisiert. Doch nicht nur das: Er schlägt sogar vor, dass der FC Bayern sich von ausländischen Topspielern trennt. 

München - Bayern Münchens Ex-Profi Stefan Effenberg hat Torjäger Robert Lewandowski scharf kritisiert. 

"Ich finde, das ist ein Hammer! Er greift zum einen die Philosophie des Vereins an. Uli Hoeneß hat ja schon mehrfach geäußert, dass sie diese Ablösesummen um 100 oder 150 Millionen Euro nicht mitgehen werden. Er greift auch seine Kollegen an, die dann seiner Meinung nach offenbar nicht die Qualität haben, um das zu gewinnen, wonach er jagt: Die Champions League", schrieb Effenberg in seiner neuen t-online-Kolumne. 

Lewandowski hatte in einem Spiegel-Interview Sorge um die künftige internationale Konkurrenzfähigkeit des Rekordmeisters geäußert. "Bayern muss sich etwas einfallen lassen und kreativ sein, wenn der Verein weiter Weltklassespieler nach München lotsen will", sagte der Pole: "Wenn man ganz vorn mitspielen will, braucht man die Qualität dieser Spieler." 

Effenberg spricht vom „FC Bayern Deutschland“ wie schon Hoeneß

Effenberg kann sich beim FC Bayern sogar einen kompletten Strategiewechsel vorstellen, einen von Hoeneß schon einmal angedachten "FC Bayern Deutschland". Wenn man dies konsequent umsetze, müsse sich Bayern aber auch "von den ausländischen Topspielern in den nächsten Jahren konsequent trennen, auch von Lewandowski. Der könnte nach Paris gehen, wo ja diese Summen bezahlt werden. Oder Barcelona."

sid

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