Ex-Referee Gagelmann fordert "einen Sonderbericht"

Aufregung um Schalke-Maskottchen: „Erwin“ zeigt Rot

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Schalke-Maskottchen „Erwin“ hat die Rote Karte parat, als Referee Felix Zwayer (l.) vrbeikommt.

Gelsenkirchen - Droht dem FC Schalke 04, beziehungsweise seinem Maskottchen „Erwin“ ein Nachspiel? Beim Derby gegen Dortmund kam es nach Abpfiff zu einer skurrilen Szene.

Ein Maskottchen, das einem Schiedsrichter die Rote Karte zeigt - auch nach 54 Jahren gibt es in der Fußball-Bundesliga noch Einmaliges. Das beliebte Schalke-Maskottchen "Ährwin", ein plüschiger Glücksbringer mit Riesennase und blau-weißer Fahne, löste damit nach dem Abpfiff des 172. Revierderbys gegen Borussia Dortmund (1:1) am Samstag erhebliche Aufregung aus.

Der Grund: "Erwin" dachte, Schiedsrichter Felix Zwayer (Berlin) hätte die Karte auf dem Rasen verloren - hatte Zwayer aber gar nicht, weshalb er im Tohuwabohu um ein BVB-Handspiel in der Nachspielzeit zunächst pikiert reagierte. Bei Sky forderte Ex-Referee Peter Gagelmann sogleich "einen Sonderbericht" ein.

Doch "Erwin" vor dem Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) - so weit wird es nicht kommen. "Ich habe mich entschuldigt. Es war nicht böse gemeint. Es sollte ein Spaß sein", versicherte der Mann unter dem Kostüm später. Nach Aufklärung des Missverständnisses war dann auch Zwayer wieder besänftigt.

Schalke-Manager Christian Heidel allerdings hätte es nur zu gerne darauf ankommen lassen. "Wenn 'Ährwin' bestraft werden soll, dann beantragen wir mündliche Verhandlung - und dann kommt er auch - im Kostüm", sagte er.

SID

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