Alves will Rache, ter Stegen optimistisch

„Falsch und undankbar“: Juventus will Barca ausbremsen

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Dani Alves will mit Juventus über seinen Ex-Klub FC Barcelona triumphieren

Turin - Ein formstarkes Juventus fordert im Viertelfinale der Champions League den FC Barcelona heraus, der einen Monat nach dem "Wunder im Camp Nou" nach seiner Galaform sucht.

Im Achtelfinale wackelte der FC Barcelona gewaltig, jetzt soll er fallen: Zumindest, wenn es nach dem Willen von Sami Khedira und Co. geht. Italiens souveräner Tabellenführer Juventus Turin geht mit viel Selbstvertrauen ins Viertelfinal-Hinspiel der Champions League am Dienstag (20.45 Uhr/Sky) - und mit Revanchegedanken. Beim bislang letzten Duell vor zwei Jahren schnappte Barca den Italienern im Finale von Berlin die Trophäe vor der Nase weg.

"Wir sind in Topform, deswegen respektieren sie uns. Doch auch wir respektieren sie", sagte Juves Torjäger Gonzalo Higuain, der beim 2:0 in der Generalprobe gegen Chievo Verona seine Saisontreffer Nummer 20 und 21 erzielte. Nationalspieler Khedira meinte: "Es ist gut, mit einem Heimsieg in die große Herausforderung am Dienstag zu gehen." 

Barcelona hat sein "Warm up" dagegen gründlich verpatzt. Die Katalanen verloren beim FC Malaga nicht nur mit 0:2, Stürmerstar Neymar flog auch mit Gelb-Rot vom Platz und muss wegen eines höhnischen Applaus in Richtung des Vierten Offiziellen eine Sperre für den Clasico gegen Real Madrid am 23. April fürchten. 

„Wir gehen mit positiver Energie nach Turin“

Gegen Turin darf Neymar auflaufen, auch deshalb zeigen sich die Stars des fünfmaligen Champions-League-Siegers optimistisch gestimmt. "Wir gehen mit positiver Energie nach Turin", twitterte Barcas Torhüter Marc-Andre ter Stegen und postete ein Bild von sich und Teamkollege Ivan Rakitic im Flugzeug. Beide grinsen um die Wette.

Doch Barca spürt Druck. Das desolate Hinspiel-Ergebnis in der Runde zuvor bei Paris St. Germain (0:4) dürfte noch immer in den Köpfen stecken. Denn ein Wunder wie im Rückspiel (6:1) können auch Neymar, Lionel Messi und Co. nicht jeden Monat vollbringen. 

Juve-Coach Massimiliano Allegri glaubt aber nicht, dass Barca ein so desolates Spiel wie in Paris ein zweites Mal passieren wird. "Wenn man Spieler wie Messi, Iniesta, Suarez und Neymar hat, dann vergeigt man Spiele nicht sehr oft", sagte Allegri. Er betonte aber auch: "Wir werden ihnen das Leben schwer machen."

Alves will seine persönliche Rache

Das will auch Dani Alves. Der langjährige Rechtsverteidiger der Katalanen spielt seit dieser Saison für Juve, seinen Abschied aus Barcelona hat der kleine Brasilianer noch immer nicht ganz überwunden. In einem Interview mit der spanischen Zeitung ABC bezeichnete Alves die Barca-Verantwortlichen kürzlich als "falsch und undankbar". Alves will seine persönliche Rache, Juventus seine Revanche für das Champions-League-Finale 2015. Barcelona ist gewarnt.

sid

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