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Eintracht-Gegner Standard Lüttich im Check

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Gegen Arsenal musste Lüttich eine bittere 0:4-Niederlage einstecken, die Belgier sollten trotzdem nicht unterschätzt werden.

Eintracht Frankfurt und Standard Lüttich werden im direkten Duell Platz zwei der Gruppe F in der Europa League unter sich ausmachen. Wir stellen den nächsten Eintracht-Gegner vor. 

Frankfurt - Nach dem wichtigen 3:0-Heimsieg von Eintracht Frankfurt gegen Bayer Leverkusen in der Bundesliga steht bereits am Donnerstag das nächste richtungsweisende Heimspiel für die Hessen an. Denn dann trifft die SGE im heimischen Stadtwald in der Europa League auf Standard Lüttich. Sowohl Lüttich als auch die Eintracht haben gegen den Spitzenreiter der Gruppe F, FC Arsenal, verloren und gegen Guimaraes gewonnen. Lüttich und Frankfurt werden also im direkten Duell Platz zwei in der Gruppe unter sich ausmachen. 

Eintracht Frankfurt wird gegen die Belgier als Favorit gehandelt, unterschätzen sollte man die aktuell Zweitplatzierten der belgischen Jupiler Pro League aber sicher nicht. Wir haben die wichtigsten Fakten über den nächsten Eintracht-Gegner Standard Lüttich (Donnerstag, Anpfiff 21 Uhr, live bei RTL-Nitro oder bei uns im Live-Ticker) zusammengefasst. 

SGE-Gegner Standard Lüttich versucht zum fünften Mal in Folge die Gruppenphase zu überstehen

Für Standard Lüttich ist es in diesem Jahr bereits der fünfte Anlauf in Folge, die Gruppenphase der Europa League zu überstehen. Die vergangenen Saison beendeten die Rot-Weißen auf dem dritten Tabellenplatz und qualifizierten sich so direkt für den europäischen Wettbewerb. Derzeit steht Lüttich auf Platz zwei hinter Tabellenführer Brügge. 

Nach dem wenig überzeugenden Auftaktsieg gegen den Vitória Guimaraes, als Standard bei 5:17 Torschüssen 2:0 gewann, folgte das deutliche 0:4 bei Arsenal. In London brachte Lüttich bei lediglich 38 Prozent Ballbesitz nur einen Schuss aufs Tor. Wesentlich rosiger sieht es derzeit auf nationaler Ebene aus, wo der Tabellenzweite seit fünf Spielen nicht verloren hat. Wettbewerbsübergreifend setzte es überhaupt seit der 0:1-Pleite in Anderlecht am 1. September einzig die Klatsche gegen die Gunners. 

Spieler von Standard Lüttich im Blickpunkt: Zinho Vanheusden

Im Blickpunkt wird am Donnerstagabend vor allem ein Spieler von Standard stehen: Zinho Vanheusden. Den heute 20 Jahre alten Abwehrspieler zog es bereits in der Jugend zu Inter Mailand. Sein Aufstieg war eigentlich schon vorgezeichnet, doch mit 18 Jahren riss er sich das Kreuzband und verlor den Anschluss zu den Profis bei Inter Mailand. 

Nachdem er seine Verletzung auskuriert hatte, wurde er zu seinem alten Heimatverein nach Lüttich verliehen. Dort hält man auch heute noch große Stücke auf ihn und so kaufte Lüttich Inter Mailand den 20-Jährigen für rund 12,6 Millionen Euro ab. Damit ist er der Rekordtransfer der Belgier. Seitdem hat er sich gut entwickelt und gehört spätestens seit seinem Startelfeinsatz im September zum Stammpersonal bei Lüttich. 

Legende Michel Preud’hommes steht bei Standard Lüttich an der Seitenlinie

Auch an der Seitenlinie wird am Donnerstag eine echte Legende stehen. Denn kein geringerer als Michel Preud’hommes – 1994 Welttorhüter und Europacup-Sieger 1988 – coacht seit 2018 das Team von Lüttich. Bei der Aufstellung setzt Preud’hommes, der sowohl als Spieler als auch als Trainer mit Standard belgischer Meister wurde, meist auf ein 4-2-3-1. An vorderster Front kann sich Lüttich seit rund zwei Jahren einen echten Knipser verlassen: Renaud Emond. 

Seit der Amtsübernahme Preud’hommes ist Emond als Stammspieler gesetzt und Toptorschütze, in dieser Saison führt er die Mannschaft sogar als Kapitän an. Gojko Cimirot und Samuel Bastien formen bei Lüttich die Doppelsechs, hinten bilden Kontantinos Laifis und Vanheusden die Innenverteidigung. Im Tor wird aller Voraussicht nach Vanja Milinkovic-Savic stehen, der in der belgischen Liga "nur" die Nummer zwei hinter Arnaud Bodart ist, in der Europa League aber immer spielen darf. 

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