Niederländer wollte weg

Jetro Willems wird ausgeliehen: Linksverteidiger zieht es in die Premiere League

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Jetro Willems spielte in der vergangenen Saison nur selten. 

Jetro Willems war zuletzt unglücklich in Frankfurt. Jetzt bestätigte Fredi Bobic die Ausleihe des Niederländers. 

Update, 2. August, 20.09 Uhr: Jetzt ist es fix: Jetro Willems verlässt Eintracht Frankfurt und wird für die kommende Saison an den englischen Erstligisten Newcastle United ausgeliehen. Der 25 Jahre alte Defensivspieler sei mit seiner sportlichen Rolle zuletzt nicht mehr zufrieden gewesen und habe sich daher einen Wechsel gewünscht, sagte Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic. 

Der Vertrag von Willems beim hessischen Fußball-Bundesligisten läuft noch bis 2021. Der Niederländer hat das Trainingslager der Frankfurter im österreichischen Windischgarsten bereits verlassen. Er war im Sommer 2017 von PSV Eindhoven für rund fünf Millionen Euro an den Main gewechselt und bestritt seither 46 Bundesligaspiele für die Frankfurter.

Update, 2. August, 10.40 Uhr: Statt mit seinen Mannschaftskollegen beim Europa-League-Qualifikationsspiel gegen Tallinn auf dem Rasen zu stehen, musste Jetro Willems im Trainingslager in Österreich bleiben. "Es ist nicht einfach für mich, das gebe ich zu. Ich hatte hier gute Zeiten, jetzt sind sie es weniger. Nicht schlecht, aber unglücklich. Mein Berater ist in Gesprächen, denn ich muss gehen, um voran zu kommen, um meiner Karriere einen neuen Push zu geben“, sagt der 25 Jahre alte Linksverteidiger gegenüber der Bild-Zeitung. 

In den vergangenen Monaten waren immer wieder Gerüchte um einen Wechsel zu AS Rom oder zu Newcastle laut geworden. Welche Vereine gerade ein Thema seien, wisse er nicht. "Aber ich habe noch einen Monat Zeit, bin da ganz gespannt."

Update, 4. Juni: Jetro Willems von Eintracht Frankfurt heizt erneut die Wechselgerüchte um seine Person an. Bei einem von ihm organisierten Street-Soccer-Turnier in seiner Geburtsstadt Rotterdam bekräftigte er erneut seinen Wechselwunsch. "Ich habe nicht viel gespielt", erklärte der 25-Jährige dem Sender "RTV Rijnmond". Meist wurde der Linksverteidiger im nicht gerade von ihm geliebten Mittelfeld eingesetzt.

Am Vertrauen von Eintracht Frankfurt in seine Person zweifelt er nicht, immerhin habe er auch in einigen "großen Spielen" in der Saison gespielt. Dennoch sieht er seine Zukunft nicht bei der SGE. "Ich werde wahrscheinlich zu einem anderen Klub gehen", sagte Willems. Wohin es geht, ist derzeit noch unklar. Doch eins steht fest: Zurück in die Niederlande möchte er nicht. 

Verlässt Jetro Willems Eintracht Frankfurt?

Erstmeldung, 21. Mai: Frankfurt – Der Durchbruch bleibt Jetro Willems bei Eintracht Frankfurt bislang verwehrt. Der Linksverteidiger kam mit viel Vorschusslorbeeren von der PSV Eindhoven, konnte sich bei der SGE aber nie durchsetzen. Derzeit hat Filip Kostic auf seiner Position die Nase vorn.

Der Frust bei Jetro Willems ist enorm, aus seiner Unzufriedenheit macht der Verteidiger keinen Hehl. „Ich habe es schon mehrfach gesagt, wenn ich meine Ziele erreichen will, dann ist das im Mittelfeld nicht einfach. Ich bin kein Mittelfeldspieler“, erklärt der 25-Jährige in der Talkshow „VTBL“.

Missverständnis zwischen Jetro Willems und SGE bald vorbei?

Hat das Missverständnis zwischen Jetro Willems bald ein Ende? Alle Zeichen stehen derzeit auf Trennung. Bereits im Winter wollte der Linksverteidiger die SGE verlassen, doch diese legte ein Veto ein.

Jetzt soll es im Sommer soweit sein. Für Willems liegen sogar schon Angebote vor, wie der Verteidiger selbst bestätigte. Demnach strecken der AS Rom und Newcastle United seine Fühler nach dem Niederländer aus. Dieser hat noch bis 2021 Vertrag bei Eintracht Frankfurt, bei einem passenden Angebot sollen die Hessen allerdings gesprächsbereit sein. Derzeit ist Willems laut transfermarkt.de 6,5 Millionen Euro wert.

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Eintracht Frankfurt: Was wird aus Luka Jovic, Sebastien Haller und Kevin Trapp?

Jetro Willems ist nicht der einzige Akteur, dessen Zukunft bei Eintracht Frankfurt ungewiss ist. Bei Ante Rebic hangt der Verbleib bei Eintracht Frankfurt an heiklem Detail. Sebastien Haller vermeidet ein klares Bekenntnis zur SGE, während es im Transferpoker um Luka Jovic eine irre Wende gibt. Auch bei Nationaltorhüter Kevin Trapp ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Auch wenn sein Berater mit einer brisanten Aktion von sich reden macht. Martin Hinteregger würde gern bei Eintracht Frankfurt bleiben. Doch die Verhandlungen mit dem FC Augsburg gestalten sich als schwierig.

Von Christian Weihrauch

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