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Nach der Verletzung von Russ: Braucht die Eintracht einen weiteren Innenverteidiger?

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Droht das Karriereende? Marco Russ muss vom Platz.

Nach der schweren Verletzung von Marco Russ stellt sich die Frage, ob die Frankfurter noch einen weiteren Innenverteidiger benötigen. Eine Bestandsaufnahme. 

Update vom Samstag, 17.08.2019, 13.01 Uhr: Braucht die Frankfurter Eintracht nach der schweren Verletzung von Marco Russ noch einen weiteren Verteidiger? "Bei Marco Russ müssen wir mit einem sehr langen Ausfall rechnen. Wir haben uns Gedanken darüber gemacht. Aber es gibt noch keine Meldung, ob wir was machen. Oder nicht", sagte Eintracht-Trainer Adi Hütter nach dem Bekanntwerden der schweren Verletzung von Russ. 

Die Frankfurter haben noch fünf Innenverteidiger zur Verfügung, namentlich Hinteregger, Abraham, Ndicka, Touré und Falette. Hinteregger ist gesetzt, er ist sehr flexibel einsetzbar und deshalb eine wichtige Säule in der Innenverteidigung. Abraham sollte eigentlich auch gesetzt sein, schwächelte zuletzt aber immer wieder mal. Das selbe gilt für Ndicka und Touré. Falette wollte die Eintracht eigentlich loswerden, er ist aber noch da und hat in der vergangenen Saison bei seinen Einsätzen gezeigt, dass er alles gibt. 

Bis zum 2. September können die Frankfurter noch einen Ersatz für Russ verpflichten, für die dreifache Belastung mit Europa League, Bundesliga und DFB-Pokal wäre es wahrscheinlich gut, wenn sie sich auf dem Transfermarkt noch einmal nach einem Innenverteidiger umsehen würden. 

Marco Russ wird an der Achillessehne operiert

Update vom Freitag, 16.08.2019, 13.25 Uhr: Marco Russ befindet sich derzeit auf dem Weg nach München, wo er an der Achillessehne operiert werden wird. Dies teilte Eintracht-Coach Adi Hütter soeben auf der Pressekonferenz des Klubs vor der Partie gegen Hoffenheim mit. Hütter: „Es tut mir sehr, sehr leid für ihn“.

Erstmeldung vom Freitag, 16.08.2019, 6.49 Uhr: Als sich seine Mitspieler von den Fans für eine durchwachsene Leistung feiern ließen, humpelte Marco Russ schon aus dem Stadion. An Krücken verließ der 34-Jährige den Ort, an dem er sich offenbar schwer verletzt hatte – und den er im Trikot von Eintracht Frankfurt wohl so schnell nicht mehr betreten wird - wenn überhaupt jemals wieder.

Trainer Adi Hütter ging nach dem 1:0 (1:0) in der 3. Qualifikationsrunde gegen den FC Vaduz ebenso wie Sportdirektor Bruno Hübner von einem Achillessehnenriss aus. „Das stört mich an diesem Abend am meisten. Er wird sicherlich länger ausfallen, das ist der Wermutstropfen an diesem Abend“, sagte Hütter.

„Das ist sehr, sehr bitter“

Abwehrspieler Russ, der die Frankfurter als Kapitän auf das Feld geführt hatte, erlitt die Verletzung ohne Einwirkung eines Gegenspielers. Russ hatte einen Ball untersprungen und war dann unglücklich gelandet. Er musste noch vor der Pause ausgewechselt werden und kehrte später mit den Gehhilfen und bandagiertem Fuß immerhin auf die Ersatzbank zurück.

Die Mitspieler wussten unmittelbar nach dem Schlusspfiff zwar noch nicht, wie schwer sich ihr Kollege verletzt hatte. Sie befürchteten allerdings Schlimmes. „Das ist sehr, sehr bitter für ihn. Marco ist wohl umgeknickt, weil der neue Rasen noch nicht so richtig angewachsen ist“, erklärte Mittelfeldspieler Sebastian Rode.

Timothy Chandler fand die Verletzung „schade, weil Russer ein guter Kerl ist“. Er versprach Russ aber die Unterstützung des gesamten Teams: „Wenn er lange ausfallen sollte, werden wir für ihn da sein. Er ist ein Kämpfer und wird zurückkommen“, sagte Chandler. (sid)

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