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Eintracht Frankfurt verpflichtet Dominik Kohr - für diese Ablösesumme

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Dominik Kohr – hier im Duell mit dem Frankfurter Marc Stendera – ist zum Medizincheck nach Frankfurt gekommen. 

Dominik Kohr ist offenbar in Anflug auf Frankfurt. Der defensive Mittelfeldspieler wurde beim Medizincheck gesichtet. Derzeit steht er noch bei Bayer Leverkusen unter Vertrag. 

Update, 3. Juli, 15.41 Uhr: Eintracht Frankfurt kann in der kommenden Saison auf die Dienste von Dominik Kohr zählen. Der 25-jährige Mittelfeldspieler kommt von Bayer 04 Leverkusen und erhält einen Fünfjahresvertrag bis zum 30. Juni 2024. Kohr ist nach Djibril Sow und Rodrigo Zalazar der dritte Sommerneuzugang für die Mittelfeldzentrale. 

Für seine Schlüsselposition in der Abwehr bringt Kohr die wesentlichen Attribute wie Lauf-, Zweikampfstärke, Robustheit und Kompromisslosigkeit mit, heißt es in der Mitteilung von Eintracht Frankfurt. Der U21-Europameister von 2017 gehört wohl zu den begabtesten deutschen Spielern seiner Altersklasse und erhielt sowohl 2012 als auch 2013 die Fritz-Walter-Medaille in Bronze.

„Dominik Kohr ist eine echte Bereicherung für unser Spiel. Dass deutsche Spieler auf diesem Niveau zu uns kommen, ist ein Nachweis für die positive Entwicklung von Eintracht Frankfurt in den vergangenen Jahren. Er passt von seiner Spielweise und seinem Charakter ideal zu uns“, sagt Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic. Über die Ablösesumme wurde Stillschweigen vereinbart. Laut Informationen der Frankfurter Rundschau soll sie aber bei etwa zehn Millionen Euro liegen. 

Dominik Kohr zum Medizincheck in Frankfurt 

Erstmeldung, 2. Juli, 19.54 Uhr: Frankfurt - Eintracht Frankfurt geht so langsam, aber sicher auf dem Transfermarkt in die Offensive. Nach Erik Durm weilte am Dienstag noch ein Profi zum Medizincheck in Frankfurt: der Leverkusener Dominik Kohr. Das berichtet die „Bild“-Zeitung, die ein Foto des 25-Jährigen vor der Klinik veröffentlichte. Der defensive Mittelfeldspieler wird auch nach Informationen der FR in Zukunft das Eintracht-Trikot tragen, es gilt nur noch, letzte Details zu klären. Unterm Bayer-Kreuz hatte der frühere U-21-Nationalspieler keine Zukunft mehr, bei Trainer Peter Bosz passte er nicht ins System und hat in der Rückrunde kaum noch gespielt.

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Seine beste Zeit hatte der als unnachgiebiger Malocher und Mentalitätsspieler bekannte Kohr beim FC Augsburg, der gebürtige Trierer entschied sich bewusst für die Eintracht und gegen andere lukrative Angebote. Die rasanten Auftritte des Frankfurter Klubs, gerade auf internationalem Parkett, haben ihm imponiert. Günstig ist der 145-fache Bundesligaprofi (vier Tore, acht Vorlagen) nicht zu haben, rund zehn Millionen Euro werden fällig.

Eintracht Frankfurt liegt mit ihren Investitionen voll im Plan – Prioritätenliste wird abgearbeitet

Doch die Eintracht liegt bisher wirtschaftlich mit ihren Investitionen voll im Plan, hat eine Prioritätenliste, die akribisch abgearbeitet wird. Zudem winken durch den avisierten Verkauf von Ante Rebic zu Atletico Madrid (die FR berichtete) noch mal mindestens 20 Millionen Euro (knapp 50 Prozent der gesamten Transfersumme in Höhe von 40 Millionen fließt an Rebics Ex-Klub AC Florenz ab), die ins Team gesteckt werden können. Klar ist auch, dass die Eintracht bei ihren Transfers Wert darauf legt, Spieler mit Haltung und Einstellung zu holen. Nachvollziehbar. 

Von Ingo Durstewitz

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