Uhrencup

Eintracht Frankfurt gegen Luzern: Ein Sieg als versöhnlicher Abschluss

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Ab durch die Mitte: Eintracht-Stürmer Gonzalo Paciencia.

Eintracht Frankfurt schlägt den FC Luzern und reist am Samstag nach Hause.

Die abgelaufene Saison in der Schweiz schloss der FC Luzern auf Rang fünf ab, das reichte, wie bei der Frankfurter Eintracht, gerade so für einen Platz in der Qualifikationsrunde zur Europa League. Das Team von Trainer Thomas Häberli kam mit einem satten Rückstand von 45 Punkten auf Titelträger Young Boys Bern (91 Zähler) ins Ziel – das ist ein gewaltiger Abstand. Und wer die beiden Mannschaften in diesen Tagen beim Mini-Turnier in der Schweiz spielen sieht, der kann sich ungefähr vorstellen, wie es zu diesem massiven Rückstand kommen konnte. Zwischen den beiden Erstligisten liegen beinahe Welten. Während Eintracht Frankfurt also gegen die entfesselten Young Boys am Mittwoch mit 1:5 abgemeiert wurde, dominierten die Hessen den FC Luzern gestern Abend beinahe nach Belieben. Am Ende hieß es 3:1 (2:1) für die Hessen. Verdientermaßen.

Trainer Adi Hütter hatte sich erneut dazu entschlossen, zwei Einheiten zu bilden und jede Gruppe eine Halbzeit durchspielen zu lassen. Er verzichtete also darauf, seine vermeintlich erste Elf aufs Feld zu schicken – obwohl schon in zwölf Tagen das erste Pflichtspiel in der zweiten Qualifikationsrunde zur Europa League gegen Flora Tallinn oder Radnicki Nis ansteht, wobei die Esten aus Tallinn nach dem 2:0 im Hinspiel die besseren Karten haben. Hütters Personalrochade ist überraschend, zumal die Eintracht – Stand jetzt – keine weitere Testpartie vor dem ersten Pflichtspiel geplant hat.

Gegen Luzern musste Hütter kurzfristig auf David Abraham verzichten, der wegen Adduktorenproblemen passen musste. Das Kapitänsamt behält der Routinier weiterhin, der Coach bestätigte ihn in seinem Amt. Das war nicht anders zu erwarten.

Eintracht Frankfurt ließ den Ball gut laufen

Gerade im ersten Abschnitt zeigte die Eintracht gegen einen harmlosen Kontrahenten eine ansprechende Leistung, ließ den Ball gut laufen und war sichtlich darum bemüht, Wiedergutmachung für die Klatsche gegen Bern zu betreiben. Besonders lange dauerte es auch nicht, ehe die Frankfurter in Führung gingen, nach einer sehenswerten Kombination über Jonathan de Guzman und Danny da Costa machte der erneut starke Daichi Kamada das 1:0 (8.). Nachdem der deutlich verbesserte und couragierte Ante Rebic noch an Luzerns Torwart Marius Müller gescheitert war (14.), machte Sebastien Haller per Kopf das 2:0 (17.). Der Anschlusstreffer durch Idriz Voca kurz vor der Pause fiel, mehr oder weniger, aus heiterem Himmel.

Im zweiten Abschnitt verflachte die Partie, Höhepunkte waren rar gesät. Immerhin setzte sich Mijat Gacinovic genau einmal in Szene, steckte auf Filip Kostic durch, der Goncalo Paciencia fand: 3:1 (71.). Der Endstand – und ein versöhnlicher Abschluss in Biel.

Am Samstag tritt der Eintracht-Tross die Heimreise nach Frankfurt an, nach zwei freien Tagen geht es am Dienstag mit dem ersten Training weiter. Bis zum ersten Qualifikationsspiel sind es dann noch genau neun Tage.

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