Frankfurter Fans beeindrucken die Verantwortlichen von Schachtjar

Die Gier nach MEHR Europa League! Eintracht-Stimmung lässt Donezk zittern

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Eintracht Frankfurt hofft auf einen Sieg gegen Schachtjar Donezk in der Europa League.

Es wird ein extrem heißer Tanz für Eintracht Frankfurt. Das 2:2 aus dem Hinspiel bei Schachtjar Donezk lässt alles offen. Es kommt auch auf die Fans an.

Frankfurt - Es hätte besser laufen können für Eintracht Frankfurt! Als vor gut einer Woche im Hinspiel in der Europa League der Schlusspfiff gegen Schachtjar Donezk ertönte, stand ein 2:2-Unentschieden auf der Anzeigetafel. Ein EXTREM gefährliches Ergebnis für die Truppe von Adi Hütter.

Im Rückspiel am Donnerstag (18.55 Uhr) wird die Eintracht-Bude brennen! Die Commerzbank-Arena ist bekannt für absolut irrsinnige Fan-Choreografien und frenetisch Anfeuerung der Frankfurter Anhänger. Dieses emotionale Bollwerk zwischen Mannschaft und Fans ist auch den Verantwortlichen von Schachtjar Donezk nicht verborgen geblieben.

Europa League: Selbstbewusstes Donezk fürchtet Stimmung im Eintracht Stadion

UND: Sie haben Respekt davor! Sie fürchten die Stimmung, wie Eintracht-Vorstand Axel Hellmann nach einem Treffen mit den Schachtjar-Verantwortlichen berichtet: „Sie haben Riesen-Respekt vor unserem Hexenkessel.“ Doch das war‘s dann auch schon mit der ukrainischen Zurückhaltung. 

Die Fans der Eintracht heizen jeden Gegner mächtig ein. 

DENN: Was die Führungsriege vom Top-Klub Schachtjar Donezk auch zu Verstehen gab: NUR sie können in diesem Jahr den Titel in der Europa League gewinnen. Hellmann: „Sie haben uns deutlich gemacht, dass sie die Europa League gewinnen wollen und sich auch für die beste Mannschaft des Wettbewerbs halten.“ 

Eintracht Frankfurt: Evan Ndicka setzt auf kompakte Abwehr

Die Titel-Träume von Schachtjar Donezk dürften den Hessen komplett egal sein. Fakt ist, Trainer Adi Hütter und seine Eintracht haben sich in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt etwas aufgebaut und sich weiter entwickelt. JETZT ist es Zeit für die nächste Stufe - Europa League-Achtelfinale! Klar birgt das 2:2-Unentschieden aus dem Hinspiel Gefahren für die Adler, aber genau für solche Vollgas-Spiele lebt man doch als Fußballer.

Eintracht-Innenverteidiger Evan Ndicka hat Respekt vor dem Donezk-Sturm. 

Und es sollen weiter Knaller-Spiele auf das Duell mit Schachtjar Donezk folgen. Daher muss die Frankfurter Defensive um Abwehr-Kante Evan Ndicka dicht machen. Ndicka: „Donezk hat vorne super starke Spieler, die sehr effizient vollstrecken. Das ist einfach eine starke Mannschaft. Wir müssen unseren Job machen und zusehen, dass es fürs Weiterkommen reicht.“ 

In der Abwehr dürften die Schwerstarbeit neben Ndicka auch Martin Hinteregger und Makoto Hasebe verrichten. Im Mittelfeld ist damit zu rechnen, dass Eintracht-Coach Hütter auf Filip Kostic, Jetro Willens, Denny da Costa und Luca Jovic vertraut. Auch wenn derzeit sowohl der FC Bayern als auch der FC Barcelona um den serbischen Nationalspieler buhlen, wird er an diesem Abend voll auf die Eintracht fokussiert sein.  

Richtig Kopfzerbrechen dürfte dem Chef-Trainer gegen Schachtjar Donezk allerdings die Sechser-Position machen.  Donezk muss die Eintracht wohl ohne Gelson Fernandes und Sebastian Rode auskommen. Der Schweizer Fernandes verletzte sich in der Bundesliga-Partie gegen Borussia Mönchengladbach und musste in der 78. Minute raus. Und wurde klar, wie wichtig der Mittelfeld-Arbeiter ist - der Fohlen-Ausgleich fiel nur fünf Minuten nach seiner Auswechslung. 

Die Eintracht auf der Suche nach den Mittelfeld-Alternativen gegen Donezk

Wer käme den überhaupt noch in Frage bei der Eintracht? Jonathan de Guzmán: Der Niederländer wäre wohl die erste Wahl. Er ist als Spielgestalter zu sehen. Lucas Torró: Der 24-Jährige könnte in der Zentrale gegen Schachtjar Donezk ordentlich aufräumen und die Gegner abräumen. Er ist wie Rode stark im Zweikampf. 

Jonathan de Guzmán ist eine Alternative für das Mittelfeld der Eintracht.

 

Oder Adi Hütter bedient sich auf einer anderen Position! Abwehrspieler Marco Russ könnte durchaus als Ausputzer auf der Sechs agieren. ABER: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Vielleicht passiert bei Rode oder Fernandes noch eine Blitz-Heilung!

Lesen Sie auf tz.de*, wie Sie die Auslosung des Achtel-Finals der Europa League live im TV und im Live-Stream sehen können.

Der Sturm und die Frankfurter Liebe zur Europa League

Im Sturm sollen dann Sébastien Haller und Ante Rebic Eintracht Frankfurt ins Europa League-Achtelfinale ballern. Auf diesen Elf liegen dann am Donnerstag gegen Schachtjar Donezk auch die Hoffnungen von Eintracht-Vorstand Axel Hellmann. Er setzt auf mehr internationale Auftritte seiner Truppe. Gegenüber fr.de machte er deutlich: „Wir haben Hunger auf mehr. Wir zelebrieren Europa so stilvoll es geht.“ Die Chancen auf eine Weiterkommen in der Europa League stehen für die Adler bei 50:50! Es wird eben eine besondere Herausforderung.

Remis gegen Donezk: Frankfurt darf auf Achtelfinale hoffen

Frankfurts Danny da Costa (l) beim Luftduell mit Alan Patrick. Foto: Uwe Anspach
Frankfurts Danny da Costa (l) beim Luftduell mit Alan Patrick. Foto: Uwe Anspach © Uwe Anspach
Ante Rebic feiert Filip Kostic (r) für dessen Tor zum 2:1. Foto: Uwe Anspach
Ante Rebic feiert Filip Kostic (r) für dessen Tor zum 2:1. Foto: Uwe Anspach © Uwe Anspach
Torschütze Martin Hinteregger (M) jubelt mit Luka Jovic (l) und Filip Kostic. Foto: Uwe Anspach
Torschütze Martin Hinteregger (M) jubelt mit Luka Jovic (l) und Filip Kostic. Foto: Uwe Anspach © Uwe Anspach
Eintracht-Angreifer Ante Rebic (l) zieht an Viktor Kovalenko vorbei. Foto: Uwe Anspach
Eintracht-Angreifer Ante Rebic (l) zieht an Viktor Kovalenko vorbei. Foto: Uwe Anspach © Uwe Anspach
Marlos (l) gleicht vom Elfmeter Punkt für Schachtjor Donezk aus - Eintracht-Keeper Kevin Trapp ist chancenlos. Foto: Uwe Anspach
Marlos (l) gleicht vom Elfmeter Punkt für Schachtjor Donezk aus - Eintracht-Keeper Kevin Trapp ist chancenlos. Foto: Uwe Anspach © Uwe Anspach
Frankfurts Martin Hinteregger (M) köpft zum 1:0 für die Eintracht ein. Foto: Uwe Anspach
Frankfurts Martin Hinteregger (M) köpft zum 1:0 für die Eintracht ein. Foto: Uwe Anspach © Uwe Anspach

dom

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