Neue Hoffnung

Große Pläne für Fußball-EM in München? Lahm-Auftritt soll zeigen, was trotz Corona möglich ist

Philipp Lahm glaubt an eine Fan-Rückkehr in München für die EM 2021.
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Philipp Lahm glaubt an eine Fan-Rückkehr in München für die EM 2021.

Bei der EM 2021 könnten Zuschauer in die Münchner Allianz Arena zurückkehren. DFB-Organisationschef Philipp Lahm hat die Hoffnung nicht aufgegeben.

München - Die Europameisterschaft 2021* wird trotz der Corona-Pandemie mit Zuschauern stattfinden, das hat UEFA-Präsident Aleksander Ceferin unmissverständlich klargestellt. Die Allianz Arena* in München ist einer von zwölf Standorten*, an denen vom 11. Juni bis 11. Juli gespielt* werden soll. Die Stadt München wollte und konnte bislang nicht zusichern, ob Fans im Stadion zugelassen werden. Philipp Lahm nährt nun die Hoffnungen auf eine Zuschauer-Rückkehr.

EM 2021 in München: Lahm stellt „50 Prozent Zuschauer“ in Aussicht

Der Deutsche Fußball-Bund* hofft nach Aussagen von Lahm bei den EM-Partien in München auf ein zur Hälfte gefülltes Stadion. „Es gibt viele verschiedene Szenarien. Ich glaube, 100 Prozent Auslastung wird nicht möglich sein, so realistisch muss man sein“, sagte der DFB-Organisationschef für die Münchner Partien bei der Europameisterschaft im Radiosender Antenne Bayern.

„Alles andere könnte vielleicht möglich sein. Deswegen planen wir von null Zuschauern bis zu 50 Prozent Zuschauern“, sagte Lahm in der Sendung „Sonntagsfrühstück“. Bislang hatten der DFB und München nicht verraten, wie die Münchner Szenarien für den Sommer konkret aussehen.

EM 2021: Lahm kämpft für München als Ausrichter-Stadt

Die UEFA hatte am Freitag aber mitgeteilt, dass München, in der alle drei Gruppenspiele der deutschen Nationalmannschaft stattfinden sollen sowie ein Viertelfinale, zu den vier Ausrichtern gehört, die bis zum 19. April „zusätzliche Informationen“ für die Durchführung der Spiele nachreichen müssen. Erst dann werde über die Ausrichtung der geplanten Partien an den betreffenden Standorten unter Corona-Bedingungen entschieden.

Kernpunkt ist die Zulassung von Zuschauern, die acht EM-Städte bereits zugesichert haben. Darunter ist etwa das Stadion in Budapest, das die Ungarn mit 68.000 Fans voll besetzen wollen. In Baku geht man von einer halb gefüllten Arena und damit rund 30.000 Zuschauern aus. Auch im Londoner Wembley-Stadion als Endspielort sollen so viele Fans wie möglich Platz finden. Geisterspiele sind für die UEFA tabu.

Lahm gab sich optimistisch, dass München EM-Standort bleiben kann. „Die Hoffnung stirbt zuletzt, wie man so schön sagt. Wir müssen dran bleiben und arbeiten dafür“, sagte er in der vorab aufgezeichneten Sendung. Die Aussagen sind nach Angaben des Senders auch nach der aktuellen Entwicklung mit der UEFA-Mitteilung vom Freitag autorisiert worden. Sollten keine Zuschauer in München zugelassen werden, droht der Stadt die Absage als EM-Standort. Bundestrainer Jogi Löw hat dagegen bereits einen EM-Traum zerstört.* (ck/dpa) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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