Foul-Elfmeter nach 27 Sekunden

Hummels-Patzer leitet Niederlage des BVB ein

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Ari kämpft gegen Mats Hummels um den Ballbesitz.

Krasnodar - Borussia Dortmund hat nach einem erneuten Blackout vom Mats Hummels den vorzeitigen Gruppensieg in der Europa League verpasst.

Borussia Dortmund hat nach einem erneuten Blackout von Mats Hummels den vorzeitigen Gruppensieg in der Europa League verpasst. Ein vom Weltmeister bereits nach 27 Sekunden verursachter Foulelfmeter besiegelte die insgesamt unglückliche 0:1 (0:1)-Niederlage des Bundesliga-Zweiten bei FK Krasnodar in Russland. Die letzte Chance, als Tabellenführer in die K.o.-Runde im neuen Jahr einzuziehen, bietet sich am finalen Spieltag im Heimspiel am 10. Dezember gegen PAOK Saloniki.

Pawel Mamajew (2.) hatte den entscheidenden Treffer für den Tabellensechsten der russischen Premjer Liga erzielt und damit für die insgesamt dritte Niederlage - und der zweiten in Folge nach dem 1:3 in Hamburg - der Borussen im 24. Pflichtspiel der Saison gesorgt. Hummels hatte bereits bei den Hanseaten gepatzt und unter anderem ein Eigentor erzielt.

„Wir haben eine sehr gute Leistung gebracht, hatten viele Torabschlüsse. Das Ergebnis ist paradox“, resümierte Trainer Thomas Tuchel nach dem Abpfiff.

Noch vor dem Anpfiff hatte der BVB-Coach bei Sky eine Lanze für den in den vergangenen Tagen vielkritisierten Hummels gebrochen, bevor der Weltmeister nach exakt 27 Sekunden und einem Stellungsfehler Mauricio Pereyra im Strafraum am Trikot zupfte. Mamajew ließ BVB-Torhüter Roman Weidenfeller vom Elfmeterpunkt keine Chance.

Dortmund, ohne die angeschlagenen Marco Reus und Pierre-Emerick Aubameyang sowie Shinji Kagawa angereist, hatte den frühen Rückschlag schnell abgehakt und dominierte die Partie. Pech hatte Adrian Ramos mit einem Schlenzer an die Latte (8.), weitere hochkarätige Möglichkeiten sollten folgen - bis zur Halbzeit allerdings ohne zählbaren Erfolg.

Krasnodar versuchte es sporadischen Angriffen und dokumentierte dabei die chronische Anfälligkeit der Borussen in der laufenden Saison bei Kontern. Die blieb zunächst ohne weiter Folgen, Weidenfeller erlebte einen relativ ruhigen Abend in der 2450 km entfernten südrussischen Stadt nahe Sotschi.

Auch nach dem Wiederanpfiff sahen die Zuschauer Einbahnstraßen-Fußball. Immer öfter rückte Krasnodars Torhüter Andrej Dikan in den Blickpunkt der unter anderem mehrfach gegen Ramos klärte. Der Ausgleichstreffer lag in der Luft und wäre schon zu diesem Zeitpunkt hochverdient gewesen, allerdings fehlte es an der Effizienz und an der nötigen Portion Glück, wie beim Lattenkopfball von Julian Weigl (63.) und dem Pfostentreffer von Henrich Mchitarjan (75.)

Beste Spieler der Borussen waren Ilkay Gündogan und Weigl. Bei den diszipliniert verteidigenden Russen verdiente sich Torhüter Dikan die Bestnote.

SID

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