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Auffälligkeiten der Nations League: Es wird eng für Kuntz und Rangnick

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Von: Maximilian Bülau

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Ralf Rangnick.
Fliegt er raus? Ralf Rangnick. © Robert Jäger/dpa

Die Nations-League-Gruppenphase steht kurz vor dem Abschluss, heute finden die letzten Partien statt. Viele Entscheidungen sind bereits gefallen.

Der Sonntagabend sorgte vor allem dafür, dass es für zwei deutsche Trainer eng werden könnte – die Auffälligkeiten.

Der Abstieg: In Liga A, Gruppe 1, war vor dem abschließenden Spieltag noch einiges möglich. Beispielsweise der Abstieg für Weltmeister Frankreich. Und die Equipe Tricolore sorgte selbst nicht für Entspannung in Frankreich. Die Franzosen verloren auch den zweiten Vergleich mit Dänemark, nach dem 1:2 im Hinspiel dieses Mal 0:2. Hätte Österreich mit dem deutschen Trainer Ralf Rangnick nun im Parallelspiel Kroatien geschlagen, dann wäre Frankreich abgestiegen, Dänemark zudem ins Finalturnier eingezogen.

Doch die Österreicher mit dem neuen Rekordspieler des Landes, Marko Arnautovic, in der Startelf unterlagen den Kroaten 1:3. Die Folge: Rangnicks Mannschaft steigt in die B-Liga ab, Kroatien spielt im kommenden Jahr um den Nations-League-Titel.

Auf Trainer Rangnick wächst nun bereits nach kurzer Amtszeit der Druck. Bei seinem Debüt hatte er noch mit dem ÖFB-Team gegen Kroatien gewonnen. Das nächste Ziel heißt nun: Qualifikation für die EM in Deutschland 2024. Die Quali-Gruppen werden am 9. Oktober in Frankfurt ausgelost.

Die Blamage: Wenig erfreulich war der Sonntag auch für die Türkei mit dem deutschen Trainer Stefan Kuntz. Bei den Färöern verloren die Türken 1:2 – eine Blamage, nachdem sie bereits am vergangenen Donnerstag nicht über ein 3:3 gegen Luxemburg hinausgekommen waren. Weil alle vier Partien zuvor aber gewonnen wurden, steigt die Türkei dennoch aus der C- in die B-Liga auf. Kuntz steht nach den beiden Rückschlägen aber in der Kritik.

Die Spannung: Gab es in der Liga D, Gruppe 1. Moldawien gewann am letzten Spieltag 2:0 gegen das punktlose Liechtenstein – das einzige Land ohne Zähler neben San Marino. Weil Lettland aber in Andorra zu einem 1:1 kam, waren die Letten sowie die Moldawier punktgleich. Lettland steigt nun wegen der um drei Treffer besseren Tordifferenz in Liga C auf.

Die Überraschungen: Kroatien hatten wir bereits erwähnt, das sich in der schweren Gruppe mit Frankreich, Dänemark und Österreich den ersten Platz sicherte. Hoffnungen auf eine erfolgreiche WM schürten nun auch die Niederländer, die das direkte Duell um Platz eins gegen den Nachbarn Belgien am Sonntagabend für sich entschieden. Den Treffer zum 1:0 erzielte Kapitän Virgil van Dijk (73.). Trainer Louis van Gaal war dennoch nicht zufrieden, er sagte: „Wir haben sehr schlecht gespielt.“ Rangnick und Kuntz wären über ein 1:0 wohl sehr froh gewesen. (Maximilian Bülau)

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