Gegner mit bekannten Trainern

Europa League: Dortmund und Leipzig vor hartem Achtelfinale

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Ein Großer der Zunft: Roberto Mancini ist der Coach von Zenit. Ob er sich mit seinem Team auch heute Abend warm anziehen muss?

Start ins Achtelfinale der Europa League – und auf die Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund und RB Leipzig warten heute unangenehme Aufgaben.

Während der BVB ab 19 Uhr (live auf Sky) den österreichischen Meister Red Bull Salzburg empfängt, haben die Roten Bullen aus Sachsen ab 21.05 Uhr (Sport 1 und Sky) den russischen Topklub Zenit St. Petersburg zu Gast. 

Für die beiden deutschen Vertreter geht es darum, sich eine gute Ausgangsposition für die Rückspiele am nächsten Donnerstag zu verschaffen. Dann haben die Dortmunder das späte und die Leipziger das frühe Abendspiel.

Wie die Chancen aufs Weiterkommen stehen – hier erfahren Sie es.

Beängstigende Serie: BVB-Gegner Salzburg hat nur ein Spiel verloren

Diese Serie klingt erst mal beängstigend: RB Salzburg hat in dieser Europa-League-Saison keine einzige Partie verloren, in allen Wettbewerben nur eine von 43. Borussia Dortmund will das heute Abend natürlich ändern.

  • Die personelle Lage: Die Verletztenliste ist mit der Rückkehr von Maximilian Philipp und Jadon Sancho wieder etwas kürzer geworden. Für Shinji Kagawa kommt das Duell mit Salzburg nach Sprunggelenksproblemen wohl noch zu früh. Schmerzlich vermisst wird natürlich Andriy Yarmolenko, der noch einen Monat ausfallen wird. Innenverteidiger Manuel Akanji ist nicht spielberechtigt, weil er in dieser Spielzeit schon für Basel in der Champions League auflief.
  • Die Form: Dortmund hat sich unter Peter Stöger stabilisiert, hat in der Liga seit zehn Spielen nicht verloren. Die Partien gegen Bergamo in der Zwischenrunde zuletzt waren aber wenig überzeugend.
  • Der Gegner: Dortmund gegen Salzburg – dieses Duell gab es bislang noch nie. Die Österreicher führen die Tabelle in der Liga souverän an, haben aber auch wenig Konkurrenz. Bester Torschütze ist der Israeli Munas Dabbur (16 Treffer). Ein bekanntes Gesicht ist André Ramalho, der bis zum Winter bei Leverkusen spielte.
  • Das Kuriosum: Salzburg hat in Marco Rose einen deutschen Trainer, Borussia Dortmund mit Peter Stöger einen aus Österreich - und der warnt vor dem Gegner.
Ein Deutscher trainiert die Österreicher: Der 41-Jährige Marco Rose übernahm RB Salzburg zu Beginn der Spielzeit.

Zenit gastiert mit italienischem Trainer Mancini in Leipzig

Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte steht RB Leipzig in einem Europapokal-Achtelfinale. Heute geht es gegen Zenit St. Petersburg.

  • Die personelle Lage: Leipzig muss auf Kevin Kampl (angeschlagen) verzichten. Spannend wird die Frage sein, ob Stürmer Timo Werner wieder in der Startelf stehen wird. In der Liga war Werner seit dem 20. Januar nicht mehr erfolgreich.
  • Die Form: Der letzte Sieg der Bullen datiert vom 15. Februar: 3:1 in Neapel. Das was das Hinspiel im Sechzehntelfinale – vielleicht ein gutes Omen für die heutige Partie. Damals traf ein gewisser Werner zweimal.
  • Der Gegner: Den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte feierte Zenit im Jahr 2008, als das Team um den damaligen Superstar Andrej Arshawin den Uefa Cup gewann. Aktuell rangiert die Mannschaft in der russischen Liga auf Platz vier. Die Generalprobe misslang: Samstag gab es ein 0:0 gegen Perm. St. Petersburg hat viele russische und argentinische Nationalspieler im Kader. Über Erfahrung verfügt der Serbe Branislav Ivanovic. Er verteidigte neun Jahre bei Chelsea London.
  • Das Kuriosum: Der Italiener Robert Mancini ist der Star-Trainer von Zenit – er hat schon mal mit einer sächsischen Mannschaft Bekanntschaft gemacht. Zu seiner Zeit bei Manchester City spielte er in einem Test gegen Dynamo Dresden: 2012 gab es ein 0:0. Die Partie fand aber in Innsbruck statt.

Zum Thema: Leipzigs Plan fürs Weiterkommen.

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