Viertelfinale der Europa League

ManU spielt nur unentschieden - Krawalle in Lyon

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Der Ex-Dortmunder Mchitarjan hatte Manchester United in Führung gebracht. 

Brüssel - Topfavorit Manchester United muss um den Einzug ins Halbfinale der Europa League bangen. Die Partie in Lyon wurde währenddessen von Unruhen überschattet. 

Update vom 3. Mai 2017: Ist für das Überraschungsteam aus Galizien gegen die großen Engländer schon Schluss? Wir haben bereits zusammengefasst, wie Sie das Halbfinale der Europa League zwischen Celta Vigo und Manchester United live im TV und im Live-Stream sehen können.

Der englische Fußball-Rekordmeister kam im Viertelfinal-Hinspiel beim belgischen Vertreter RSC Anderlecht trotz langer Führung nur zu einem 1:1 (1:0). Das frühe Tor durch den Ex-Dortmunder Henrich Mchitarjan (37.) glich Leander Dendoncker (86.) kurz vor Schluss aus.

Das Hochrisikospiel zwischen Olympique Lyon und Besiktas Istanbul begann derweil nach heftigen Ausschreitungen erst mit 45-minütiger Verspätung. Nach der Wartezeit gewannen die Franzosen dank eines späten Doppelschlags mit 2:1 (1:0) und gehen als leichter Favorit in das Rückspiel am kommenden Donnerstag. Gute Karten haben auch die Spanier von Celta Vigo nach einem 3:2 (3:1)-Heimsieg gegen den KRC Genk aus Belgien.

"Dies ist der einzige Wettbewerb, den wir in diesem Jahr noch gewinnen können", sagte Manchesters Teammanager José Mourinho kurz vor dem Anpfiff in Brüssel. Sein Team begann entsprechend furios, Jesse Lingard traf in der 17. Minute den Pfosten (17.). Kurz vor der Pause war Mchitarjan mit einem Abstauber erfolgreich. Manchester vergab nach dem Seitenwechsel beste Chancen auf das zweite Tor und wurde kurz vor Schluss bestraft.

In Lyon herrschte vor Spielbeginn zunächst Chaos. Hunderte Anhänger flüchteten während des Aufwärmens der Teams auf den Rasen, als sie aus dem Oberrang mit Pyrotechnik und Gegenständen beworfen wurden. Im Internet kursierten zudem Videos, auf denen heftige Ausschreitungen auf den Tribünen zu sehen sind.

Schon außerhalb des Stadions war es zu Krawallen gekommen, bei denen ein Ordner verletzt wurde. Nach dem späten Anpfiff sah Besiktas dank der Führung durch Ryan Babel (15.) lange Zeit wie der Sieger aus, ehe Corentin Tolisso (83.) und Jeremy Morel (85.) noch für die Wende sorgten. Ex-Nationalspieler Andreas Beck saß bei den Gästen 90 Minuten auf der Bank.

In Vigo ging Genk durch Jean-Paul Boëtius (10.) zwar früh in Führung, Celta ließ sich jedoch nicht beeindrucken: Pione Sisto (15.), Iago Aspas (18.) und John Guidetti (38.) drehten noch vor der Pause die Partie. Der eingewechselte Thomas Buffel (67.) wahrte Genks Chancen auf das Weiterkommen.

dpa

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