Spiel teilweise nicht zu sehen

Nach Player-Panne: Eurosport-Kunden bekommen Geld zurück

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Anstatt Bundesliga bekamen zahlreiche Eurosport-Player-Abonnenten diesen Bildschirm zu Gesicht.

Abonnenten des Eurosport Players schauten am Freitagabend in die Röhre - sie konnten das Bundesligaspiel nicht sehen. Nun reagiert der Sportsender auf die Panne.

München - Nach der Player-Panne beim Bundesligaspiel Köln gegen den HSV verspricht der Sender Eurosport seinen verärgerten Kunden Wiedergutmachung. Eurosport twitterte: „Wir verstehen euren Ärger und die Enttäuschung und werden uns eine Wiedergutmachung einfallen lassen, die wir euch in den kommenden Tagen kommunizieren.“ Weiter war die Ursache der technischen Panne unklar. 

Eurosport-Player-Kunden bekommen 10 Euro zurück

Am Samstagnachmittag war die Höhe der Entschädigung dann klar: Abonnenten des Eurosport-Players werden 10 Euro erstattet bekommen. „Wir hoffen, Euren verständlichen Ärger wenigstens ein wenig einzudämmen“, war auf eurosport.de zu lesen. Weiter hieß es dort: „Gemeinsam mit unseren Technologie-Partnern arbeiten wir im Moment mit Hochdruck daran, die Gründe zu identifizieren und sicherzustellen, dass so etwas nicht noch einmal passiert.“

Am Freitag hatten viele Fußballfans bei der Übertragung des Spiels zwischen dem 1. FC Köln und dem Hamburger SV Probleme mit dem Eurosport Player und sahen eine Fehlermeldung. Es war das erste Spiel, das ausschließlich mit dem kostenpflichtigen Player via Internet zu empfangen war.

Fans müssen für die Live-Übertragung von 45 Spielen 29,99 Euro bezahlen. In dem Paket sind 30 Erstliga-Spiele am Freitag, fünf Spiele am Sonntag (13.30 Uhr), fünf am Montag (20.30 Uhr) und alle Relegationspartien sowie der Supercup.

Ein Sprecher des Senders hatte schon während der Übertragung gesagt: „Es gibt Probleme, das ist uns bekannt. Unsere Techniker arbeiten mit Hochdruck daran, diese zu beheben.“

In sozialen Netzwerken empörten sich unter dem Hashtag #Eurosportplayer viele Nutzer über schwarze Bildschirme statt Tore. Eurosport twitterte eine Entschuldigung: „Liebe Fußballfans, es tut uns leid (...).“

Manche Kunden nahmen es mit Humor und posteten bei Twitter einen Screenshot vom ZDF-Videotext mit den Worten: „Dann halt so wie früher.“ Manch Urteil war hart: „Der Absteiger 2017/18 steht fest: #Eurosportplayer (...).“

dpa/mes

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