Supertar fühlte sich häufig einsam

Özil verrät spannende Details über Leben als Fußball-Profi 

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Mesut Özil spricht über die Nachteile des Profifußball-Geschäfts.

London - Mesut Özil vom FC Arsenal spricht über seine Sehnsucht nach einem einfachen Leben, Arroganz-Vorwürfe und das schwierige Profi-Geschäft.

Fußball-Superstar Mesut Özil sehnt sich nach einem einfachen und freien Leben. "Gerne würde ich mehr individuell reisen oder auch nur wie früher ins Kino gehen, Nachos und Popcorn essen, mich mal einen Tag einfach treiben lassen", sagte der 28-Jährige, der derzeit für den englischen Club FC Arsenal spielt, dem Magazin Focus. Auch bekannte er, oft einsam zu sein.

"Als Fußballer bist du in tollen Städten, nur stehst du dort meist auf dem Rasen oder musst die Zeit im Hotel verbringen", sagte der deutsche Nationalspieler weiter. Einsam gewesen sei er etwa häufiger in seiner Zeit bei Real Madrid. "Real war die große Bühne. Aber auch da sitzt du nach dem Training in deinem Haus, bist viel alleine, schaust Serien, Reise- und Tier-Dokus", sagte Özil.

Auch das Finden von neuen Freunden sei nicht so einfach, sagte er weiter laut "Focus". Zwar blocke er neue Bekanntschaften nicht generell ab, aber er sei vorsichtiger als früher und lasse sich "Tipps von der Familie geben, ob sie bei dem einen oder anderen ein komisches Gefühl hat". Vermutlich gebe es einige Menschen, "die mich selbstgefällig finden". Dies treffe aber nicht zu, sondern sei "manchmal auch wie ein Schutzschild".

AFP

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