Monreal und Sanchez treffen

FA-Cup: Arsenal ringt ManCity nieder - im Finale gegen Chelsea

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Die Arsenal-Spieler Nacho Monreal (l.) und Aaron Ramsey jubeln über das Tor von Monreal.

London - Der FC Arsenal schlägt Manchester City um Star-Trainer Pep Guardiola und zieht damit ins Finale des FA-Cups ein.

Fußball-Weltmeister Mesut Özil greift mit dem englischen Spitzenklub FC Arsenal nach dem dritten Gewinn des FA-Cups in den vergangenen vier Jahren. Angeführt vom Mittelfeldstar besiegten die Gunners am Sonntag im Halbfinale Manchester City im Londoner Wembley-Stadion nach Verlängerung mit 2:1 (1:1, 0:0).

Finalgegner am 27. Mai an gleicher Stelle ist der Londoner Stadtrivale FC Chelsea, der nach seinem achten Pokalsieg greift. Der Tabellenführer der Premier League gewann bereits am Samstagabend das erste Semifinale gegen Tottenham Hotspur mit 4:2 (2:1).

ManCity mit Pfosten-Pech

Alexis Sanchez (101.) erzielte den Siegtreffer für Rekordpokalsieger Arsenal, der wie Manchester United die älteste Fußballtrophäe der Welt bislang zwölfmal gewann (zuletzt 2015). Sergio Agüero (62.) hatte die vom früheren Bayern-Trainer Pep Guardiola betreuten Citizens in Führung geschossen, bei denen Nationalspieler Leroy Sané erneut von Beginn an das Vertrauen erhielt.

Nacho Monreal gelang in der 70. Minute der etwas schmeichelhafte Ausgleich für die Gunners, die in der Liga nur noch geringe Chancen auf die Champions-League-Qualifikation haben. Ohne Weltmeister Shkodran Mustafi, der wegen Oberschenkelproblemen fehlte, rang der FC Arsenal auch nach dem Ausgleich zunächst um seine defensive Ordnung. Der Pfosten rettete bei den Versuchen der City-Stars Yaya Touré (78.) und Kevin de Bruyne (82.).

Chelsea siegt gegen Tottenham

Im ersten Semifinale vor 86.355 Zuschauern in der Kultstätte des englischen Fußballs hatte der Brasilianer Willian im Londoner Derby Chelsea zunächst zweimal in Führung gebracht. Der Mittelfeldspieler markierte in der fünften Minute das 1:0 für die Blues, ehe er nach dem Ausgleich durch Spurs-Torjäger Harry Kane (18.) in der 42. Minute per Foulelfmeter für die erneute Führung von Chelsea sorgte. Den Strafstoß hatte der frühere Leverkusener Heung-Min Son mit einer unnötigen Attacke gegen Victor Moses verursacht.

Dele Alli gelang sieben Minuten nach Wiederanpfiff der erneute Ausgleich für die Spurs, ehe Eden Hazard (75.) und Nemanja Matic (81.) den Erfolg für die Mannschaft des italienischen Trainers Antonio Conte perfekt machten. Tottenham verlor sein siebtes FA-Cup-Halbfinale in Folge.

dpa/SID

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