Nach katalanischer Unabhängigkeitserklärung

Messi trifft - Barcelona gewinnt auch in Bilbao

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Torschützen unter sich: Paulinho (l.) und Lionel Messi schossen den FC Barcelona zum Sieg bei Athletic Bilbao.

Der FC Barcelona marschiert in der Primera Division weiter vorneweg. Im Auswärtsspiel bei Athletic Bilbao kann sich aber auch Marc-Andre ter Stegen auszeichnen.

Bilbao - Der FC Barcelona zieht in der spanischen Primera Division dank Lionel Messi weiter einsam seine Kreise. Das Team von Trainer Ernesto Valverde feierte in der ersten Begegnung nach der Unabhängigkeitserklärung Kataloniens mit einem 2:0 (1:0) bei Athletic Bilbao den neunten Sieg im zehnten Spiel.

Superstar Messi (37.) erzielte an Valverdes ehemaliger Wirkungsstätte sein zwölftes Saisontor, Paulinho (90.+2) machte in der Nachspielzeit alles klar. Nationaltorhüter Marc-Andre ter Stegen verhinderte in der 86. Minute mit einer Glanzparade gegen Aritz Aduriz den Ausgleich.

Barca liegt vier Punkte vor Valencia

Mit 28 Punkten liegt Barcelona weiter klar vor dem FC Valencia (24), der am Nachmittag 2:1 (1:0) bei Deportivo Alaves gewonnen hatte. Titelverteidiger Real Madrid (20) ist am Sonntag (16.15 Uhr) bei Aufsteiger FC Girona zu Gast.

Die politische Situation in Katalonien spielte anders als bei den meisten Barca-Spielen in den vergangenen Wochen diesmal kaum eine Rolle. Spanische Fahnen bekamen die Gäste von den baskischen Fans wie nicht anders zu erwarten diesmal nicht präsentiert.

Real Madrid muss in Girona antreten

Brisanter könnte Reals Reise nach Girona am Sonntag werden, auch wenn Cheftrainer Zinedine Zidane von einem "ganz normalen" Spiel spricht. Am Freitag hatte der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy die katalanische Regionalregierung für abgesetzt und das Parlament in Barcelona für aufgelöst erklärt.

"Es ist kein besonderes Spiel für uns", sagte Coach Zidane, "wir müssen ein Ligaspiel am Sonntag bestreiten. Das ist es. Wir machen uns Gedanken über das Spiel, sonst nichts." Girona liegt im Nordosten Kataloniens, rund 100 Kilometer von Barcelona entfernt.

Die Königlichen, Klub von Weltmeister Toni Kroos, flogen noch am Samstag nach Katalonien. Allerdings verzichtet Real auf den offiziellen Mannschaftsbus, der die Mannschaft nicht vom Hotel zum Stadion bringen wird. "Es ist nicht das erste Mal, dass wir so verfahren", sagte Real-Direktor Emilio Butragueno, "es gibt keinen Grund, diesem Vorgehen eine besondere Bedeutung beizumessen."

sid

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