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FCB-Scout hat Schweizer Youngster im Visier – „Bayern eine der besten Mannschaften der Welt“

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Von: Antonio José Riether

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Am Sonntag stattete FC-Bayern-Chefscout Pirmin Schwegler seiner alten Heimat einen Besuch ab, um einen interessanten Mittelfeldspieler zu beobachten.

Bern - Als europäischer Spitzenklub verfolgt der FC Bayern die Maxime, bestmöglich ausgebildete Talente in den eigenen Reihen zu haben. Besonders im deutschsprachigen Raum scouten die Münchner fleißig nach vielversprechenden Spielern. Kürzlich ließ sich der ehemalige Profi und heutige Bayern-Chefscout Pirmin Schwegler bei seinem Ex-Klub Young Boys Bern blicken – allerdings aus professionellen Gründen. Denn beim Super-League-Spiel gegen Servette Genf beobachtete er eine der heißesten Mittelfeld-Aktien Europas. Auch tz.de berichtet darüber.

FC Bayern beobachtet offenbar Fabian Rieder: „Noch eine oder zwei Ligen zu hoch für mich“

Der 20-jährige Fabian Rieder entwickelt sich seit seinem Profidebüt im Oktober 2020 zu einem der begehrtesten Jungspieler der Schweizer Fußballliga. Bislang stand der zentrale Mittelfeldspieler in 80 Pflichtspielen für den Hauptstadtverein auf dem Platz und konnte dabei sieben Treffer beisteuern, 15 weitere bereitete er vor. In den bisherigen fünf Ligaspielen glänzt der U21-Nationalspieler der Eidgenossen mit zwei Toren und zwei Assists. Auch am vergangenen Sonntag besorgte Rieder gegen Servette mit seinem starken linken Fuß den 1:0-Führungstreffer.

BSC Young Boys v Servette FC - Swiss Super League SwFabian Rieder ist einer der talentiertesten Schweizer Mittelfeldspieler.iss Super League: BSC Young Boys - Servette FC, 32 Fabian Rieder (Yo
Fabian Rieder ist einer der talentiertesten Schweizer Mittelfeldspieler. © Manuel Winterberger/imago

Als ehemalige Schweizer Nationalspieler und ehemalige Berner fiel Bayern-Chefscout Schwegler sofort auf, weshalb Rieder nach der Partie auf den prominenten Tribünengast und ein angebliches Interesse des FC Bayern angesprochen wurde. „Grundsätzlich ist das nur Spekulation, aber ich glaube, der FC Bayern München ist noch eine oder zwei Ligen zu hoch für mich“, meinte der gebürtige Berner gegenüber BlickSport und fügte hinzu: „Ich weiß, dass ich hier sehr gut aufgehoben bin und dass ich noch viel zu verbessern habe. Und das probiere ich von Tag zu Tag zu machen.“

FC Bayern: Seit Xherdan Shaqiri kam kein Spieler aus der Schweizer Super League

Zu seiner Zukunft wollte oder konnte sich Rieder nicht äußern, sprach jedoch demütig über den FC Bayern. „Man muss sehen, was der richtige Schritt ist. Bayern ist eine der besten Mannschaften auf der Welt und ob ich da Chancen hätte, im ersten oder zweiten Jahr zu spielen, sei mal dahingestellt.“ Noch steht Rieder bis 2025 bei den Young Boys unter Vertrag, erst im Juli verlängerte er diesen.

Seit dem Wechsel von Xherdan Shaqiri in der Saison 2012/13 verpflichtete der deutsche Rekordmeister keinen Spieler mehr aus der Schweizer Eliteklasse für die Profimannschaft. Mit dem Ex-Bundesliga-Profi Pirmin Schwegler, der seit November 2020 in der Scouting-Abteilung arbeitet und diese seit Juli 2021 leitet, könnte sich dies bald ändern. Zwar wäre Rieders Position beim FC Bayern bereits mit hochkarätigen Spielern besetzt, dennoch werden ihn die Münchner wohl mindestens im Blick behalten. (ajr)

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