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Spektakulärer Havertz-Plan des FC Bayern gescheitert

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Von: Momir Takac

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Kai Havertz
Mittelfeldspieler Kai Havertz geht in seine dritte Saison beim Londoner Premier-League-Club FC Chelsea. © Adam Davy/PA Wire/dpa/Archivbild

Zwei europäische Topstars konnte Salihamidzic für den FC Bayern verpflichten. Ein dritter war offenbar auch im Gespräch. Doch daraus wurde nichts.

München - Noch ist der Transfersommer nicht vorbei, dennoch können die Verantwortlichen des FC Bayern auf eine bislang gelungene Arbeit zurückblicken. Europäische Topstars wie Matthijs de Ligt oder Sadio Mané konnten nach München gelotst werden.

FC Bayern: Rekordmeister beschäftigte sich auch mit Kai Havertz

Glaubt man Berichten von Sport1, hätte es sogar ein Hochkaräter mehr sein können, noch dazu ein deutscher. So soll Kai Havertz bei der Kaderplanung für die gerade erst begonnene Saison früh ein Thema beim FC Bayern gewesen sein. Sport1-Chefreporter Kerry Hau zufolge trat FCB-Sportvorstand Hasan Salihamidzic am Anfang des Transfersommers an die Spielerberateragentur ROOF heran, um Havertz‘ Pläne zu erfragen.

An der Säbener Straße hatte man sich, wie tz.de berichtet, offenbar zeitnah nach einem Ersatz für Robert Lewandowski umsehen wollen, noch als die Transfer-Posse noch gar nicht beendet war. „Wir haben gehört, dass die Bayern Lewandowski sogar lieber bei Chelsea untergebracht hätten, um Havertz nach München zu holen“, sagte Hau in Folge 2 des Sport1-Podcasts Die Bayern-Woche.

FC Bayern: Kai Havertz war als Ersatz für Robert Lewandowski im Gespräch

Doch letztlich sollte es aus mehreren Gründen bei einer vagen Anfrage bleiben: Für Lewandowski war nur ein Wechsel zum FC Barcelona infrage gekommen, Havertz‘ Trainer Thomas Tuchel schob einem Abgang vom FC Chelsea einen Riegel vor, und Serge Gnabry verlängerte doch seinen Vertrag beim FC Bayern, wodurch die Bosse keinen Bedarf in der Offensive mehr sahen. Davon abgesehen gab es auch zu keinem Zeitpunkt Meldungen, wonach sich Havertz neu orientieren wolle.

Hau ist sich sicher, dass der Rekordmeister den 23-Jährigen weiter auf der Agenda behalten wird. „Havertz ist ein Spieler, den die Verantwortlichen interessant finden. Salihamidzic hätte ihn gerne schon zu Leverkusener Zeiten geholt, Uli Hoeneß hätte ihn auch gerne in München gehabt“, sagte Hau im Podcast. Vor drei Jahren soll es ein Geheimtreffen zwischen FC-Bayern-Chefscout Marco Neppe und Havertz-Berater Hannes Winzer gegeben haben. (mt)

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