Rangliste sieht Polen nicht ganz oben

Lewandowski: Weltklasse ja, aber...

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Robert Lewandowski ist zwar Weltklasse, aber trotzdem nur der zweitbeste Stürmer der Liga.

München - Robert Lewandowski zeigt beim FC Bayern Leistungen der Extraklasse. Der Kicker sieht bei ihm gar das Prädikat Weltklasse. Mit einem Haken.

Zwölf Tore hat Robert Lewandowski in der Bundesliga bis zur Winterpause für den FC Bayern erzielt und weitere drei Buden aufgelegt. Ein ziemlich guter Wert für einen Stürmer und einer der Gründe dafür, warum die Münchner auf dem ersten Platz überwintern konnten. Zusammen mit seinen fünf Treffern in der Champions League und den drei Toren im DFB-Pokal sogar ein ausgezeichneter Wert. Deswegen wurde er in der halbjährlich erscheinenden „Rangliste des deutschen Fußballs“ des Kickers auch in die Kategorie „Weltklasse“ eingeordnet.

Allerdings hat diese Würdigung einen Haken. Denn ganz oben steht der Pole nicht. Vor ihm steht nämlich ein anderer Super-Stürmer. Und wenig überraschend ist dies Pierre-Emerick Aubameyang von Borussia Dortmund. Der Gabuner traf in der Liga einfach noch öfter als Lewandowski - nämlich 16 mal - und ballerte mit seinen vier Toren in der Königsklasse den BVB als Gruppenerster in die K.o.-Runde.

Darum steht Aubameyang vor Lewandowski

Beide trafen also bis zur Winterpause 20 mal. Warum steht aber der Borusse vor dem FCB-Stürmer, der gerade erst seinen Vertrag bis 2021 verlängert hat? Der Kicker begründet dies vor allem mit der größeren Konstanz Aubameyangs. Während Lewandowski nach starkem Start in die Saison zwei längere Durststrecken von fünf und später nochmal drei torlosen Spielen in Folge hatte, war es bei Auba zwischendrin immer nur maximal eine Partie, in der er nicht traf.

Und dazu kommt: Nach seiner zwischenzeitlichen Suspendierung erzielte er beim Auswärtssieg der Dortmunder beim HSV gleich vier Buden auf einmal. Dennoch nehmen sich die zwei Angreifer insgesamt gesehen recht wenig. Denn auch wenn Lewandowski erst kürzlich im Trainingslager des FC Bayern in Katar verlauten ließ, dass ihn die Torjägerkanone nicht wirklich interessiert: Auf weitere Tore ist sicherlich auch der Pole heiß.

Über die Niederlage im Fern-Duell wird ihn möglicherweise auch die Tatsache trösten, dass die Roten in der Tabelle derzeit zwölf Punkte vor dem BVB stehen. Er ist allerdings auch nicht der einzige Bayern-Spieler der in der Kicker-Rangliste im Vergleich zur letzten Erhebung Plätze verloren hat.

bix

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