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Bayern-Star Pavard betrunken am Steuer erwischt - Nagelsmann und Salihamidzic reagieren

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Von: Marius Epp

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Benjamin Pavard verlor seinen Lappen.
Benjamin Pavard verlor seinen Lappen. © IMAGO/Michael Weber IMAGEPOWER

Benjamin Pavard wurde mit Alkohol am Steuer erwischt. Sowohl von der Polizei als auch vom FC Bayern setzte es offenbar eine saftige Strafe.

München - Bayern-Star Benjamin Pavard wurde von der Polizei betrunken beim Autofahren erwischt. Der Franzose verlor nach einem Heimspiel des FC Bayern vor acht Wochen seinen Führerschein.

Die Bild berichtete zuerst über den Vorfall. Pavard hatte angeblich über 0,8 Promille intus. Der 26-Jährige musste offenbar zum Rapport bei Sportvorstand Hasan Salihamidzic und eine hohe fünfstellige Strafe bezahlen. Mindestens ein Monat Fahrverbot, 500 Euro Bußgeld und mindestens zwei Punkte in Flensburg sieht das Gesetz für solch ein Vergehen vor, wie auch tz.de berichtet.

Bayern-Star Pavard betrunken am Steuer erwischt - „Der Verein hat richtig reagiert“

Bayern-Trainer Julian Nagelsmann bestätigte den Vorfall nach dem Champions-League-Spiel gegen Inter Mailand (hier geht‘s zur Einzelkritik) und nahm Stellung: „Ich glaube, der Verein hat richtig reagiert. Benji hat richtig reagiert, hat es als Fehler eingesehen - was einer ist, keine Frage.“

Auch Salihamidzic reagierte am Dienstagabend auf die Meldung. „Das ist ja jetzt acht Wochen her. Wir haben das am gleichen Tag, oder zwei Tage später abgeschlossen“, war er bemüht, den Vorfall herunterzuspielen. „Deswegen ist das nicht der Rede wert.“

Video: Perfekte CL-Gruppenphase des FC Bayern

Im letzten Gruppenspiel der Königsklasse erzielte ausgerechnet Pavard per Kopf den Münchner Führungstreffer. Durch den 2:0-Sieg ziehen die Bayern mit sechs Siegen aus sechs Spielen ins Achtelfinale ein. Gegen Inter spielte er in der Innenverteidigung, weil Matthijs de Ligt verletzt ausfiel.

Nagelsmann über Alkoholfahrt von Pavard: „Muss die Dinge irgendwann ruhen lassen“

Auf der rechten Abwehrseite musste er in den letzten Wochen dem stark aufspielenden Noussair Mazraoui den Vortritt lassen. Mit dem Platz auf der Bank konnte sich Pavard überhaupt nicht anfreunden und ließ seinem Frust freien Lauf. Für seinen Auftritt gegen Inter erhielt er allerdings viel Lob.

Wenn die nötigen Strafen passiert seien, „muss man die Dinge auch irgendwann ruhen lassen“, sagte Nagelsmann. „Da freue ich mich, dass er an keinem so ganz leichten Tag ein wichtiges Tor macht.“ Salihamidzic lobte: „Der Benji hat überragende Spiele gemacht, heute hat er auch für euch mal gezeigt, was er für ein Spieler ist und hat es souverän runtergespielt.“ Ähnlich souverän sollte er in Zukunft auch den Umgang mit Alkohol beherrschen. (epp)

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