Erster Titel im neuen Jahr

Finalsieg gegen Mainz: Bayern räumt Telekom Cup ab

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So sehen Sieger aus: Der FC Bayern feiert den Triumph beim Telekom Cup 2017.

Düsseldorf - Der FC Bayern hat die Generalprobe für die Restrunde in der Bundesliga erfolgreich bestritten. Im Finale des Telekom Cup muss sich ein Liga-Gegner geschlagen geben.

Update vom 14. Juli 2017: Der nächste Telekom Cup steht an - dieses Mal im Borussia-Park in Gladbach. Wir erklären Ihnen, wie sie den Telekom Cup 2017 live im TV und Livestream sehen können.

Bayern München hat zum dritten Mal den Telekom Cup gewonnen und ist damit alleiniger Rekordgewinner dieses zum achten Mal ausgetragenen Blitzturniers. Die Mannschaft von Trainer Carlo Ancelotti setzte sich eine knappe Woche vor dem erstem Ligaspiel des Jahres beim SC Freiburg im Finale 2:1 gegen den 1. FSV Mainz 05 durch.

Drei Tage nach der Rückkehr aus dem Trainingslager in Doha erzielten Franck Ribéry (4.) und Javi Martinez (11.) in Düsseldorf die Treffer für den Tabellenführer der Fußball-Bundesliga, der bereits 2013 und 2014 diese Trophäe gewonnen hatte. Andre Ramalho (8.) traf für die Rheinhessen.

Gastgeber Düsseldorf gewinnt kleines Finale

Dritter wurde Zweitligist Fortuna Düsseldorf, der sich im kleinen Finale mit 2:0 gegen den rheinischen Rivalen Borussia Mönchengladbach durchsetzte. Kaan Ayhan brachte die Hausherren in der 3. Minute in Front, ehe Emmanuel Iyoha nur vier Minuten später gegen die enttäuschende Borussia mit ihrem neuen Trainer Dieter Hecking nachlegte. Gespielt wurde vor 41.244 Zuschauern bei geschlossenem Dach in der Esprit Arena jeweils über 45 Minuten.

Im ersten Halbfinale hatten sich die Bayern nach torlosen 45 Minuten im Elfmeterschießen 4:1 gegen Gastgeber Düsseldorf durchgesetzt. Weltmeister Manuel Neuer parierte gegen Rouwen Hennings und Oliver Fink, während für die Bayern Arturo Vidal, Xabi Alonso, Douglas Costa und David Alaba sicher verwandelten.

Bayern ohne vier Stars angereist

Pech hatten der Bundesliga-Tabellenführer, der ohne die erkrankten Robert Lewandowski und Arjen Robben sowie die verletzten Thiago und Jerome Boateng auskommen musste, in der regulären Spielzeit bei einem Lattenschuss von Vidal nach einer Viertelstunde und einem Pfostentreffer von Ribéry fünf Minuten vor Schluss. Zudem scheiterte der Favorit das ein ums andere Mal am früheren Bayern-Torwart Michael Rensing.

Das zweite Vorschlussrundenspiel gewann anschließend Mainz 05 gegen Borussia Mönchengladbach mit 1:0. Entschieden wurde die Partie durch ein Eigentor von Borussia-Abwehrspieler Jannik Vestergaard (8.). Mönchengladbach spielt am kommenden Samstag bei Schlusslicht Darmstadt 98, Mainz trifft einen Tag später auf den 1. FC Köln.

sid

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