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„Das ist tödlich“: FC Bayern-Trainer Nagelsmann hat plötzlich großes Problem

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Von: Tobias Utz

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Bayern München kassiert gegen Eintracht Frankfurt die erste Saisonniederlage. Trainer Julian Nagelsmann überrascht das kaum.

München – Der FC Bayern München verlor am Sonntagabend (03.10.2021) überraschend gegen Eintracht Frankfurt in der heimischen Allianz Arena. 1:2 hieß es nach 95 Minuten für die SGE. Nach der Partie zeigte sich Bayern-Trainer Julian Nagelsmann zwar enttäuscht, jedoch kaum überrascht.

Er habe bereits in den zwei Spielen zuvor eine Schwachstelle ausgemacht, die sich nun gegen Frankfurt rächte. „Ich fand das Spiel jetzt nicht großartig anders als die Spiele in den letzten Wochen, nur das Ergebnis ist ein anderes“, so Nagelsmann. Der Coach machte ein zentrales defensives Defizit aus: „Am Ende ist es immer tödlich, wenn du vier gegen eins im Aufbau spielst und in der vordersten Linie dann die anderen sechs Spieler hast, weil es dann ein großes Loch in der Mitte gibt.“

FC Bayern München: Niederlage gegen Frankfurt – Nagelsmann nicht überrascht

Das Problem im Aufbauspiel habe er bereits in den Spielen gegen Greuther Fürth und Dynamo Kiew erkannt. „Das müssen wir einfach besser machen“, analysierte der 34-Jährige. „Wir dürfen nicht zu viel Personal im Aufbau verschenken und müssen in der Staffelung beibehalten, dass wir kurze Gegenpressing-Wege haben“, führte Nagelsmann aus.

Julian Nagelsmann
Julian Nagelsmann, Trainer des FC Bayern München. © Christof Stache/AFP

Als Beispiel für dieses Defizit nannte Nagelsmann das entscheidende Gegentor von Frankfurts Filip Kostic: „Djibril Sow hatte sehr viel Zeit, weil ein riesen Raum da war. Im zentralen Bereich hatten wir keine Spieler und Frankfurt hat darüber jeden Konter eingeleitet.“ Die Niederlage gegen die Eintracht tue „besonders“ weh, da sie „vermeidbar“ gewesen sei.

Julian Nagelsmann vom FC Bayern München
Julian Nagelsmann, Trainer von Bayern München, in Aktion an der Seitenlinie. (Archivfoto) © Cathrin Müller/AFP

Der FC Bayern plant offenbar die Defensive nochmals zu verstärken: Ein DFB-Star ist bald ablösefrei auf dem Markt. (tu)

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