Bricht das Triple-Team auseinander?

FC Bayern: Abwehrstar denkt laut über Abschied nach

Er hatte von Anfang an einen schweren Stand beim FC Bayern. Ein Durchbruch von Lucas Hernandez liegt ferner denn je. Er spricht jetzt offen über einen möglichen Wechsel.

  • Lucas Hernandez wechselte für 80 Millionen Euro zum FC Bayern*. Unter Hansi Flick* ist er nur Ersatz, sein Verbleib ist „keineswegs gesichert“ (Erstmeldung vom 6. August).
  • In der Kabine soll es Unruhe gegeben haben - wegen seines angeblichen Gehalts (Update vom 29. August).
  • Paris Saint-Germain ist angeblich an ihm interessiert. Hernandez spricht offen über einen möglichen Wechsel im kommenden Sommer (Update vom 13. September).

Update vom 13. September 2020, 15.20 Uhr: „Es war kompliziert wegen der Verletzungen“, so fasst Lucas Hernandez seine Saison für Téléfoot beim FC Bayern zusammen. Das trifft es sehr gut: Er stand insgesamt nur 1100 Minuten auf dem Platz, was für einen Rekordneuzugang der Bundesliga zu wenig ist. Noch aber will Hernandez nicht aufgeben, auch wenn sich Wechselgerüchte um ihn ranken.

„Es ist mein Charakter, immer weiter zu arbeiten und meinen Platz zurückzuerobern. Es ist Teil meiner Mentalität, immer spielen zu wollen. Im Training gebe ich alles, damit der Trainer weiß, dass er auf mich zählen kann.“

Und wenn er doch keinen Stammplatz bekommt? Dann könnte wohl auch ein Abschied im nächsten Sommer ein Thema werden, wie er verrät:  „Ich habe noch vier Jahre Vertrag, aber es hängt von der Saison ab. Wenn es weiter so kompliziert für mich ist, dann werden wir sehen.“ Angebote von angeblich interessierten Vereinen wie PSG gab es bisher nicht: „Weder bei mir noch bei meinem Berater oder meiner Familie ist etwas angekommen.“

PSG: Superstar lockt Bayern-Abwehrspieler Lucas Hernandez an die Seine

Update vom 9. September: Lucas Hernandez gewann direkt in seiner ersten Saison beim FC Bayern das Triple. Der Weltmeister von 2018 steht für Titel. Als echter Triple-Held dürfte sich der Franzose aber nicht wirklich fühlen. Hernandez, letzten Sommer für 80 Millionen Euro als Rekordtransfer nach München gekommen, konnte die Erwartungen nicht erfüllen, um es wohlwollend auszudrücken.

Beim Finalturnier der Champions League in Lissabon erlebte Lucas Hernandez einen neuen Tiefpunkt. Der 24-Jährige kam nur zu einem Kurzeinsatz. Im Viertelfinale gegen Barcelona gab er kurz vor Schluss immerhin die Vorlage zum 8:2-Endstand. Als Jerome Boateng angeschlagen ausgewechselt worden musste, vertraute Trainer Hansi Flick dem von einem Kreuzbandriss genesenen Niklas Süle.

FC Bayern verpflichtet Tanguy Nianzou von PSG - geht Hernandez den anderen Weg?

Als linker Innenverteidiger tat sich in der letzten Saison David Alaba als Abwehrchef hervor. Auf der Linksverteidiger-Position ist Youngster Alphonso Davies nicht mehr wegzudenken. Für Hernandez bleibt somit nur noch ein Platz auf der Bank. Oder die Flucht zu einem anderen Verein.

Der FC Bayern verpflichtete mit Tanguy Nianzou von PSG im Sommer einen neuen Innenverteidiger, der sich allerdings prompt verletzte* - eine versteckte Ansage an Hernandez? Wenn es nach seinem französischen Nationelf-Kollegen Kylian Mbappe geht, sollte er im Gegenzug den umgekehrten Weg gehen und von München nach Paris wechseln. Laut Informationen von RMC Sport hat der PSG-Star dem FCB-Star während der Länderspielpause das „Projekt PSG“ unter Thomas Tuchel schmackhaft gemacht.

In der Transfer-Posse um FCB-Star Thiago gab es nun Klartext von Uli Hoeneß - im Sport1-Doppelpass.*

Bayern-Trainer Hansi Flick forderte angesichts der anstehenden Abgänge Thiago und Co. Verstärkung*.

Update vom 29. August: Lucas Hernandez gehört nach einer allenfalls durchwachsenen Saison zu den Wechselkandidaten beim FC Bayern. Der Rekordtransfer*, der vor einem Jahr als eminent wichtige Verstärkung angepriesen wurde, kam auch aufgrund von Verletzungsproblemen nur in 25 Partien zum Einsatz, in der Champions League* spielte er nach der Gruppenphase nur noch sechs Minuten beim historischen 8:2 gegen den FC Barcelona. In der Startelf stand der Franzose nur zwölfmal. Alles in allem ausbaufähig.

Offenbar hat Hernandez aber unfreiwillig Unruhe in der Kabine verursacht. Wegen seines Vertrages. So berichtet die Bild, dass innerhalb des Teams das Gerücht aufgekommen sei, der 80-Millionen-Euro-Mann würde in seinem bis 2024 laufenden Kontrakt ein Jahresgehalt von 24 Millionen Euro festgeschrieben haben.

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Einige Stars des FC Bayern machen gemeinsam Urlaub. Es ist auch ein Spieler dabei, den viele nicht kennen. Einen Skandal gab es derweil bei den US Open. Ein Spieler packte aus - während Philipp Kohlschreiber um den Einzug in die zweite Runde kämpft.

Lucas Hernandez: Salihamidzic muss mit Gehaltsgerüchten aufräumen

Damit wäre er locker Top-Verdiener beim Triple-Sieger. Immerhin musste Manuel Neuer zuletzt bei seiner Verlängerung vom Wunsch abrücken, mehr als 20 Millionen Euro jährlich zu kassieren. Und auch bei David Alaba sollen die Verhandlungen wegen dessen in ähnlichen Sphären beheimateten Gehaltsvorstellungen stocken. Sollte Hernandez da vor einem Jahr tatsächlich ein solch immenses Salär versprochen worden sein, das jahrelangen Führungsspielern offenbar vorenthalten wird? Womöglich fußen Neuers und Alabas Gehaltsforderungen auf dem Hernandez-Gerücht. Nach dem Motto: Wenn er so viel kassiert, hab' ich das ja wohl allemal verdient!

Doch die Bild räumt mit den Spekulationen auch direkt auf. Demnach würde Hernandez eben keine 24 Millionen Euro pro Saison einstreichen. Sportvorstand Hasan Salihamidzic hätte das in Einzelgesprächen klargestellt. Mit welchen Spielern der Bosnier gesprochen haben soll, wird aus dem Bericht nicht klar. Allerdings liege die Gehaltsobergrenze bei den Roten dem Blatt zufolge bei 20 Millionen Euro.

Das Vermögenmagazin veröffentlichte jüngst Gehaltszahlen (die sicher mit Vorsicht zu genießen sind), wonach Robert Lewandowski als Topverdiener 19,5 Millionen Euro verdienen soll, dahinter stünden Manuel Neuer (18 Millionen Euro) und Leroy Sané* (17 Millionen Euro). Erst hinter Thomas Müller (15 Millionen Euro) liegt demnach Lucas Hernandez mit 13 Millionen Euro.

Lucas Hernandez: Geht es jetzt ganz schnell? Experten enthüllen weitere Transfer-Details

Erstmeldung vom 6. August 2020: München - Er wurde angepriesen als „einer der besten Verteidiger der Welt“ - viel davon bekamen die Fans bisher noch nicht zu sehen: Lucas Hernandez. Der Franzose bleibt das Sorgenkind beim FC Bayern. Hat er seine Chance sogar schon verpasst?

Mit Niklas Süle kommt nun wieder ein Spieler zurück, der vor seiner Verletzung unumstrittener Abwehrchef war. Selbst der scheint es schwer zu haben, am eingespielten Duo Jérôme Boateng und David Alaba in der Münchner Innenverteidigung vorbeizukommen. Vor allem in der Champions League* wird Flick seine Formation kaum ändern. Wie soll es dann Hernandez gelingen? Nach neuen Informationen des Kickers könnte Hernandez‘ Zeit beim deutschen Rekordmeister schon bald vorbei sein.

FC Bayern München: Lucas Hernandez bleibt Wackelkandidat

Das Fachmagazin schreibt, dass der Verbleib des ehemaligen Atletico-Spielers "keinesfalls gesichert" sei. Das erzähle man sich in der Branche. Zuletzt haben Karl-Heinz Rummenigge und Hasan Salihamidzic dem 24-Jährigen den Rücken gestärkt und sprachen sich gegen einen Transfer im aktuellen Fenster aus. Dass Hernandez aber ein Wackelkandidat ist, lässt sich nicht mehr leugnen. Immerhin: Man wolle dem Rekordtransfer* noch eine Chance geben, wie Rummenigge Anfang Juli gegenüber Sport1 erklärt hatte.

Der Konkurrenzkampf in der Viererkette der Bayern ist enorm - wenn es keine Abgänge mehr gibt. Ein Wechsel von David Alaba erscheint unwahrscheinlich, zuletzt setzten sich Oliver Kahn und sogar Uli Hoeneß für den Österreicher ein. Auch Jérôme Boateng hat laut dem Kicker kein Interesse, den Verein zu verlassen. Rechnet man PSG-Neuzugang Tanguy Kouassi mit ein, kämpfen dann fünf Spieler um zwei Plätze in der Startelf.

FC Bayern München: Lucas Hernandez zu PSG? Gerücht hält sich hartnäckig

Was aber auf der anderen Seite klar ist: So einfach verkaufen ließe sich Lucas Hernandez wohl auch nicht. Der FC Bayern wird kein Interesse haben, den 80-Millionen-Transfer deutlich billiger zu verkaufen. Einen Verein zu finden, der in der aktuellen Zeit eine ähnliche Summe für den Verteidiger hinblättert, dürfte aber schwer zu finden sein. PSG wäre einer der wenigen, mit dem französischen Meister ist Hernandez schon in Verbindung gebracht worden.

Dem Linksfuß wird nachgesagt, eine Kämpfernatur zu sein. In den nächsten Wochen und Monaten wird er das - wohl mehr denn je in seiner Karriere - zeigen müssen. (epp) *tz.de ist Teil des Ippen-Redaktionsnetzwerks

Jerome Boateng möchte gern beim FC Bayern bleiben - daran hat Hansi Flick einen großen Anteil.

Rubriklistenbild: © Peter Kneffel/dpa

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