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Pokert der FC Bayern München bei Superstar de Ligt zu hoch?

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Von: Melanie Gottschalk

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Wechselt Matthijs de Ligt zum FC Bayern München?
Wechselt Matthijs de Ligt zum FC Bayern München? © Lisa Guglielmi/imago

Der FC Bayern München hofft bei Matthijs de Ligt auf einen ähnlichen Deal wie bei Sadio Mané. Doch das könnte dem Rekordmeister zum Verhängnis werden.

München - Der FC Bayern München schlägt dieses Jahr richtig auf dem Transfermarkt zu. Nach der Verpflichtung des Offensiv-Allrounders Sadio Mané vom FC Liverpool scheint der Rekordmeister nun schon den nächsten Superstar auf dem Zettel zu haben. Denn wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, würden die Münchner gerne Matthijs de Ligt von Juventus Turin an die Isar holen – und dabei laut SportBild im Ablöse-Poker voll auf die Taktik setzen, die schon Mané nach München brachte. Doch pokern sie damit vielleicht zu hoch?

Fakt ist: Der 22 Jahre alte Abwehrspieler will unbedingt zum FC Bayern München wechseln. Die Münchner auf der anderen Seite brauchen nach dem Wechsel von Niklas Süle zu Borussia Dortmund dringend Verstärkung, da die Defensive in der vergangenen Saison zeitweise das größte Problem des Rekordmeisters war.

FC Bayern München: Drückt Wechselwunsch von Matthijs de Ligt die Ablöse?

Für den FC Bayern München könnte der Fakt, dass de Ligt unbedingt an die Isar wechsel will, der Trumpf sein. Denn auch Sadio Mané wollte zum FC Bayern, die Verantwortlichen nutzten dies, um die Ablöse zu drücken. Ergebnis: Der 30 Jahre alte Senegalese kostete den Rekordmeister trotz eines Marktwertes von 70 Millionen Euro gerade einmal 34 Millionen Ablöse plus maximal neun Millionen Euro Boni.

Ähnlich wollen es die Verantwortlichen bei de Ligt machen. Der 22-Jährige ist noch bis 2024 an Juventus Turin gebunden, diesen will er nicht verlängern. Deshalb ist Juve auch gesprächsbereit, fordert aktuell allerdings 70 Millionen Euro für den Defensivspieler – einen Betrag, den die Bayern nicht ausgeben wollen. Die offizielle Ausstiegsklausel im Vertrag des Niederländers beträgt 120 Millionen. Die Verantwortlichen des FC Bayern hoffen, die Ablöse noch deutlich nach unten drücken zu können.

FC Bayern München pokert um Matthijs de Ligt

Das könnte dem FC Bayern München jedoch zum Verhängnis werden, denn wie die SportBild berichtet, ist auch der FC Chelsea sehr an de Ligt interessiert, soll sogar bereit sein, die geforderten 70 Millionen Euro zu zahlen. Dann würden die Münchner leer ausgehen und hätten sich verpokert. (msb)

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