Harte Strafen durch Referees

Bayern-Boss Rummenigge mischt sich in Schiri-Diskussion ein - er hat einen besonderen Rat

Die Schiedsrichter-Diskussion in der Bundesliga hat auch den FC Bayern München erreicht. Boss Karl-Heinz Rummenigge gibt den Referees einen markanten Rat.

  • Regeländerung des DFB wegen Schiedsrichtern sorgt für Unruhe in der Bundesliga.
  • Sky-Experte Lothar Matthäus kritisiert die Referees scharf.
  • Karl-Heinz Rummenigge vom FC Bayern München äußert sich nun auch - deutlich.

München - Was war das für eine Aufregung rund um die Gelb-rote Karte gegen Gladbachs Alassane Plea beim 2:2 am vergangenen Spieltag bei RB Leipzig.

Bundesliga: Gelb-Flut bei RB Leipzig gegen Gladbach

Wegen einer angeblich abfälligen Geste gegen Schiedsrichter Tobias Stieler wurde der 26-jährige Franzose vom Platz gestellt - nachdem er erst wenige Sekunden zuvor die Gelbe Karte gesehen hatte. Eine umstrittene Entscheidung, ausgerechnet in einem Topspiel der Bundesliga.

Mehr noch: Hinterher sahen auch der Gladbacher Trainer Marco Rose und sein Verteidiger Nico Elvedi jeweils die Gelbe Karte von einem offenbar überforderten Schiedsrichter Stieler - auch sie wegen Motzens.

Schiri-Ärger in der Bundesliga: FC-Bayern-Boss Rummenigge gibt einen Rat

Die jüngste Regelanpassung des Deutschen Fußball-Bund (DFB), die vor allem das Meckern der Spieler unterbinden soll, polarisiert die Bundesliga von West bis Ost, von Nord bis Süd. 

Und so hat sich nun auch Karl-Heinz Rummenigge in München zu Wort gemeldet, der Vorstandsboss des FC Bayern.

Umstrittene Szene: Schiri Tobias Stieler (re.) zeigt Alassane Plea (Mi.) die Gelb-rote Karte.

„Ich habe es selber als Spieler festgestellt: Wenn der Schiedsrichter von der Persönlichkeit stark ist und mit den Spielern dementsprechend umgeht, dann entstehen auf dem Platz eigentlich keine Rudelbildungen und auch keine überflüssigen Wortwahlen“, meinte derBayern-Boss ohne Umschweife: „Die Schiedsrichter müssen trotzdem ein bisschen entspannter damit umgehen, genauso wie der DFB mit seinen Vorgaben.“

Schiri-Ärger in der Bundesliga: Karl-Heinz Rummenigge mahnt zur Rücksicht 

Dennoch mahnte Rummenigge zur Rücksicht mit den viel kritisierten Referees, die wahrlich einen harten Job zu verrichten haben. 

„Wir müssen an einer Partnerschaft mit den Schiedsrichtern Interesse haben, nicht an einem Gegeneinander“, sagte der 64-Jährige.

Zuvor hatte bereits Rekordnationalspieler und Ex-Bayern-Profi Lothar Matthäus scharfe Kritik am Verhalten der Schiedsrichter geäußert, wenn diese sich angegangen fühlen.

Ex-Bayern-Profi Lothar Matthäus hatte die Schiedsrichter scharf kritisiert 

„Wo soll man die Emotionen verstecken? Wir wollen doch Emotionen auf dem Platz sehen“, meinte der TV-Experte harsch bei Sky: „Dann sollen alle an der Konsole spielen, dann lassen wir die Emotionen.“

Deutliche Ansage vom 58-Jährigen. Rummenigge hat sich dagegen etwas diplomatischer ausgedrückt.

Während in der Bundesliga einmal mehr über die Schiedsrichter gesprochen wird, wartet alles gespannt auf das Topspiel FC Bayern gegen RB Leipzig

Thomas Müller hat schon mal eine Botschaft an Julian Nagelsmann. Derweil kündigt sich eine frühere Rückkehr des Langzeitverletzten Niklas Süle in München an. Und Präsident Herbert Hainer äußerte sich zu den irren Gerüchten um Cristiano Ronaldo. Währenddessen hat St.-Pauli-Boss Ewald Lienen die Fans des FC Bayern regelrecht beleidigt.

pm

Rubriklistenbild: © dpa / Roland Weihrauch

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