1. Startseite
  2. Sport
  3. Fußball

Keine schmutzige Trennung von Lewandowski? Stürmer telefoniert mit Brazzo

Erstellt:

Kommentare

Lewandowski möchte den FC Bayern München unbedingt verlassen - daran hat sich auch nicht geändert. Dennoch ist es jetzt wohl zu einer Versöhnung gekommen.

München – Lange deutete einiges darauf hin, dass Robert Lewandowski und der FC Bayern München im Streit auseinandergehen werden. Wie die Sport Bild vermeldete, möchte man das jetzt verhindern. Dafür telefonierte Lewandowski mit Bayerns Sport-Vorstand Hasan Salihamidzic. In Zukunft soll es keine weiteren öffentlichen Wechselforderungen oder Vorwürfe mehr geben. Stattdessen soll der Transfer in Ruhe vorangetrieben werden.

Das Ziel von Lewandowski ist weiterhin der FC Barcelona. Auch wenn die Bayern das erste Angebot abgelehnt haben, sollen die Münchner laut Sport Bild intern diskutieren, bei welcher Summe sie Lewandowski freigeben würden. Catalunya Rádio hatte zuletzt eine Summe von 50 Millionen Euro genannt. Dass die finanziell angeschlagenen Katalanen eine solch hohe Summe aufbringen können, ist jedoch unwahrscheinlich.

Robert Lewandowski und Hasan Salihamidzic vom FC Bayern München beim Handshake.
Robert Lewandowski soll mit Hasan Salihamidzic telefoniert haben, um eine gemeinsame Lösung im Wechselstreit zu finden. © Frank Hoermann/Sven Simon/PO/imago

FC Bayern München hat das erste Angebot für Lewandowski abgelehnt

Das erste Angebot von 32 Millionen Euro plus fünf Millionen Euro als Boni war jedenfalls zu wenig. Sport Bild berichtet, dass der FC Barcelona Ende dieser Woche ein weiteres Angebot abgeben könnte. Wie hoch dieses ausfallen würde, nennt die Zeitschrift nicht. Lewandowski selbst soll sich mit den Katalanen hingegen schon mündlich einig sein. Beim FC Barcelona, bei dem mit Ousmane Dembélé und Pierre-Emerick Aubameyang weitere Ex-Dortmunder unter Vertrag stehen, würde Lewandowski einen Dreijahresvertrag erhalten.

Nach einigen Wochen der gegenseitigen Vorwürfe ist nun also nach Sport Bild-Informationen ein „verbaler Friede“ vereinbart worden. Ob das hilft um einen gemeinsamen Konsens zu finden, wird sich zeigen. Sollten die Beteiligten zu keiner Einigung kommen, könnte es mit dem „verbalen Frieden“ schon wieder dahin sein. Denn am unbedingten Wechselwunsch Lewandowskis hat sich nichts geändert. (Jan Oeftger)

Auch interessant

Kommentare