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Vorwürfe an den FC Bayern München: Matthäus springt Lewandowski zur Seite

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Von: Niklas Kirk

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Lothar Matthäus empfiehlt dem FC Bayern, sich genau mit der Personalie Cristiano Ronaldo auseinanderzusetzen.
Kristisiert den FC Bayern für den Umgang mit Lewandowski: Lothar Matthäus © Ulrich Hufnagel/imago-images

Trotz Urlaubsrückkehr und Teilnahme am Medizincheck, wird der mögliche Wechsel von Robert Lewandowski weiter diskutiert. Nun schaltet sich Lothar Matthäus ein.

München - Mit großer Spannung wurde Robert Lewandowskis Rückkehr nach München erwartet. Vor dem routinemäßigen Medizincheck, der Mannschaftsvorstellung am Samstag in der Allianz-Arena und der darauffolgenden USA Reise wurde spekuliert, ob der 32-jährige Stürmer möglicherweise seinen Wechsel anhand eines Streiks erzwingen würde. Diese Befürchtung konnte zumindest für den Medizincheck am heutigen Dienstag verworfen werden.

An den Abwanderungsgedanken hat sich indes nichts verändert. Die starre Haltung des FC Bayern München im Falle Lewandowski hat nun Lothar Matthäus auf den Plan gerufen, der in seiner Kolumne bei Sky Kritik am Vorgehen seines früheren Vereins übt.

FC Bayern München: Matthäus wirft seinem Ex-Verein Doppelmoral vor

So klagt der 150-fache Nationalspieler an, die Bayern würden bei Transfergeschäften unterschiedliche Maßstäbe anlegen. „Die Bayern haben dankend in Kauf genommen, dass sowohl Mané als auch nun de Ligt zumindest intern bei ihrem Klub hinterlegt haben, dass sie zum FC Bayern wollen und die Vereine eine Lösung finden mögen“, so Matthäus, „Robert Lewandowski hat dies auch getan und sich sogar öffentlich ganz klar zum FC Barcelona bekannt. Hier lässt der FC Bayern nun einen extrem verdienten Spieler für eine angemessene Ablösesumme von circa 40 Millionen nicht wechseln. Andere Spieler unter ähnlichen Voraussetzungen nach München zu locken ist in Ordnung, den eigenen die Wünsche zu erfüllen offensichtlich nicht. Das finde ich schade“, fasst er zusammen.

Abschließend appellierte Matthäus für eine versöhnliche Lösung: „Es sind in diesem Fall viele Fehler auf beiden Seiten gemacht worden. Sowohl intern als auch in der Kommunikation nach außen. Deshalb wünsche ich mir für den Verein und auch für diesen Spieler, den ich über alle Maßen schätze und dem ich ein wahnsinnig großer Fan bin, dass alle Parteien eine Lösung finden, mit der sie am Ende leben können.“

FC Bayern München: Barcelona lotet Möglichkeiten für besseres Angebot aus

Währenddessen will der FC Barcelona nichts unversucht lassen, den Wechsel noch vor Abreise des FC Bayern in die USA zu finalisieren. Ein verbessertes Angebot über die geforderten 50 Millionen Euro als feste Ablöse, sollen die Münchener nun erhalten. Nach Informationen der katalanischen Zeitung Mundo Deportivo soll der FC Barcelona zum Erreichen der diesjährigen Transferziele möglicherweise weitere Medienrechte für rund 400 Millionen Euro veräußern. (nki)

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