"Vieles hängt vom Start ab"

Hitzfeld: Guardiolas Abschied birgt Brisanz

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Ottmar Hitzfeld.

München - Der Abschied von Trainer Pep Guardiola bei Bayern München zum Saisonende könnte aus Sicht des ehemaligen Erfolgscoachs Ottmar Hitzfeld für den Rekordmeister zum Problem werden.

Die Situation berge „eine gewisse Brisanz“, sagte Hitzfeld dem Fachmagazin kicker: „Wenn ein Trainer im Dezember bekannt gibt, dass er ein halbes Jahr später gehen wird, ist die Aufgabe nicht so einfach.“

Relativieren lässt sich die Aussage Hitzfelds allerdings durch die Tatsache, dass die Bayern in der Saison 2012/2013 unter Jupp Heynckes das historische Triple aus Meisterschaft, Pokal und Champions League gewannen, obwohl damals vor der Rückrunde verkündet wurde, dass Pep Guardiola im Sommer 2013 Heynckes als FCB-Coach beerben würde.

Große Bedeutung kommt laut Hitzfeld deshalb dem Rückrunden-Auftakt am Freitag (20.30 Uhr/ARD und Sky) beim Hamburger SV zu. „Man ist angreifbar, wenn der Start nicht so gut gelingt“, sagte der Mann, der 2001 mit dem FC Bayern die Champions League gewann. Guardiola müsse „noch mehr auf Disziplin innerhalb der Mannschaft achten und den Zusammenhalt fördern (...). Und der Trainer muss total seine Philosophie beibehalten, er darf nicht von seinem eigenen Weg abweichen.“

Hitzfeld ist jedoch fest davon überzeugt, dass Guardiola die Lage im Griff behält. „Er lässt nicht locker, weil er das große Ziel hat, sich erfolgreich zu verabschieden“, sagte er.

Mit dem Katalanen (45) haben die Bayern in den beiden vergangenen Spielzeiten zwei Meisterschaften und einen DFB-Pokalsieg (2014) errungen. In der Königsklasse war aber jeweils im Halbfinale Schluss. Guardiola hatte angekündigt, dass er im Sommer nach drei Jahren an der Säbener Straße nach England wechseln werde.

sid

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