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Salihamidzic tritt gegen Lewandowski nach: „Wirklich null Komma null Verständnis“

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Von: Niklas Kirk

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Sportvorstand Hasan Salihamidzic vom FC Bayern München klatscht mit Stürmer Robert Lewandowski an der Seitenlinie ab
Kein versöhnlicher Abschied: Hasan Salihamidzic, hier mit Robert Lewandowski © Markus Fischer/Imago

Der Transfer-Poker um Robert Lewandowski ist offiziell beendet. Sportvorstand Hasan Salihamidzic kritisiert dessen Verhalten nun scharf.

München - Hasan Salihamidzic, Sportvorstand beim FC Bayern München, hat das Verhalten von Robert Lewandowski im monatelangen Poker um den Transfer zum FC Barcelona kritisiert.

Dabei bezog sich sein Hauptkritikpunkt auf die Nichterfüllung des bestehenden Vertrages. Er habe kein Verständnis, „wirklich null Komma null - und das nicht nur, weil ich alle meine Verträge als Spieler selbstverständlich erfüllt habe“, so der ehemalige Bayern-Stürmer gegenüber dem Zeit-Magazin. Er selbst wäre zu Zeiten als Profi anders mit der Sache umgegangen: „Ich hätte das als Spieler intern und für mich geklärt und meinen Vertrag erfüllt.“

FC Bayern München: Nagelsmann mit Spitze gegen Barca - Lewandowski Debut steht bevor

Auch Bayern-Trainer Nagelsmann ließ sich im Rahmen einer Pressekonferenz zu einer Spitze gegen das Transfer-Gebaren der Katalanen hinreißen, aufgrund der hohen Ausgaben bei gleichzeitig immenser Verschuldung.

Lewandowski kam unterdessen in den USA an, wo sich sein neuer Klub auf die vorliegende Saison vorbereitet. Sein Debüt im Barca-Trikot könnte Lewandowski am Samstag, beim nächsten Vorbereitungsspiel geben. Gegner in Las Vegas wird dann um 21 Uhr Ortszeit niemand geringeres sein als Real Madrid.

FC Bayern München: Sportvorstand zeigt sich bei Alaba selbstkritisch

Ähnlich große Wellen wie der Abgang von Lewandowski schlug im letzten Jahr der Transfer von David Alaba zu Real Madrid. Hier zeigt sich Salihamidzic im Umgang mit dem ehemaligen Abwehrchef selbstkritisch. So resümiert „Brazzo“, es hätte „aus heutiger Sicht vielleicht nicht sein müssen, einem so verdienten Spieler, wie David einer war, eine Deadline zu setzen“.

Wie auch bei Lewandowski müsse der FC Bayern grundsätzlich „Stärke demonstrieren“, aber: „Das Alaba-Thema würde ich versuchen, heute anders zu lösen. Das hätte aber nicht bedeutet, dass David bei uns geblieben wäre, weil die finanziellen Vorstellungen empfindlich auseinanderlagen“, so der 45-jährige Sportdirektor. (nki)

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