Aus wenigen Tagen wird bald ein halbes Jahr

Ribéry: "Das ist eine Katastrophe"

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Der Gips ist zwar mittlerweile ab, doch Franck Ribéry (r., neben Sportvorstand Matthias Sammer) ist weiterhin zum zuschauen verdammt.

München - Nach wenigen Tagen hätte er wieder spielen sollen. Das war im März. Mittlerweile entwickelt sich das Leiden des Franck Ribéry wird immer mehr zum Kopfproblem.

Eine baldige Rückkehr von Bayern Münchens Superstar Franck Ribéry bleibt nur ein Wunschtraum. Der 32 Jahre alte Franzose hat immer noch Probleme am seit fast sechs Monaten verletzten rechten Sprunggelenk und kann den Fuß nach wie vor nicht belasten. „Du kannst dir nicht vorstellen, wie sehr das alles nervt. Ich tue alles, wirklich alles, was man mir sagt, doch die Schmerzen gehen einfach nicht weg“, sagte Ribéry dem kicker.

Fußverletzung wird zum Kopfproblem

„Du weißt nicht, wie schwer das für den Kopf ist. Das ist hart“, fügte der Mittelfeldspieler des deutschen Rekordmeisters frustriert an, räumte aber auch ein, „dass zu Beginn ein paar Dinge nicht so gut gelaufen“ seien. Am Freitag stehe nun eine weitere „wichtige Untersuchung“ an. Danach soll über den Fortgang der Behandlung entschieden werden. Im Juli war Ribéry der Gips entfernt worden.

Aus wenigen Tagen werden viele Monate

Ribéry war am 11. März im Champions-League-Spiel gegen Donezk (7: 0) verletzt ausgewechselt worden. Zunächst waren die Bayern von einer Pause von wenigen Tagen ausgegangen, doch Ribéry fehlt nun schon knapp ein halbes Jahr. Angeblich hat sich die Knochenhaut entzündet. „Es geht nicht richtig voran“, sagte zuletzt auch Sportvorstand Matthias Sammer.

Noch beim Saisonauftakt im Juli hatte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge „vorsichtig optimistisch“ mitgeteilt, „dass da Licht im Tunnel ist und er in nicht allzu ferner Zukunft wieder auf dem Platz stehen wird“. Auch Trainer Pep Guardiola hatte da von einer Verbesserung der Situation gesprochen. Er sei „sehr optimistisch bei ihm, was diese Saison angeht“.

Wie sehr ihn die Situation belastet, hatte Ribéry im Juni schon einmal durchblicken lassen. „Das ist eine Katastrophe. Ich habe eigentlich alles, wovon man im Leben träumen kann. Aber ich bin nicht frei. Ich muss trainieren, um glücklich zu sein“, hatte der Franzose im Bild-Interview gesagt.

sid

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