Vertrag bis 2020

Nach FCB-Wechsel von Wagner - Löw positiv gestimmt

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Sandro Wagner wechselt zum FC Bayern München.

Lange war gemutmaßt worden, nun herrscht Gewissheit. Der FC Bayern München verpflichtet Sandro Wagner von der TSG 1899 Hoffenheim.

Update vom 21.12.2017 - 13.02 Uhr:

Fußball-Nationalspieler Sandro Wagner hat seinen am Donnerstag offiziell vollzogenen Wechsel zum FC Bayern München vorab auch mit Joachim Löw thematisiert. Der Bundestrainer hat dem 30 Jahre alten Angreifer, der ein aussichtsreicher Kandidat für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland ist, dabei nicht abgeraten. „Wir haben das diskutiert“, sagte Löw im Radiosender „B5 aktuell“.

Wagner werde wegen der großen Konkurrenz in München gerade durch den gesetzten Torjäger Robert Lewandowski zwar nicht mehr Stammspieler sein wie in Hoffenheim, glaubt Löw. Aber Wagner werde „wahrscheinlich schon genug Möglichkeiten bekommen“ zu spielen. Der Bundestrainer hatte Wagner in dem Gespräch unter anderem „ans Herz gelegt“, sich vor dem Wechsel bei Trainer Jupp Heynckes und den Verantwortlichen des FC Bayern genau zu erkundigen, „wie sie mit ihm planen“.

Wagner selbst geht davon aus, auch beim Rekordmeister auf seine Einsatzzeiten zu kommen. „Ich bin da sehr entspannt. Ich freue mich einfach, mit den Jungs Anfang des Jahres zu trainieren. Dann werden wir sehen, was am Ende dabei herauskommt“, sagte er im FC-Bayern-TV.

Ablösesumme für Wagner bei rund zwölf Millionen Euro

München - Der Wechsel von Fußball-Nationalspieler Sandro Wagner vom Bundesligisten 1899 Hoffenheim zum FC Bayern München ist perfekt. Der deutsche Meister meldete am Donnerstag den erwarteten Vollzug. Der 30 Jahre alte Angreifer erhält in München einen Vertrag bis zum 30. Juni 2020. Wagner soll beim Bundesliga-Tabellenführer der bislang im Kader fehlende Top-Vertreter für Torjäger Robert Lewandowski sein. Die Ablösesumme soll bei einem Sockelbetrag von zwölf Millionen Euro liegen. Wagner wird seine Arbeit bei den Bayern zu Jahresbeginn im Trainingslager vom 2. bis 7. Januar in Katar aufnehmen.

"Wir sind überzeugt, dass Sandro Wagner die Qualität unserer Mannschaft durch seine Klasse und seine Erfahrung weiter erhöhen wird", sagte Sportdirektor Hasan Salihamidzic. Wagner betonte, er freue sich "riesig" über die Rückkehr in seine Geburtsstadt München, wo er schon bis 2008 für die Bayern stürmte (vier Bundesligaspiele). Wagners Familie lebt im Vorort Unterhaching.

„Ich bin sehr glücklich, dass alles geklappt hat“

"Eine lange Reise geht für mich zu Ende, ich komme wieder nach Hause zu meinem Verein, in meine Heimat", sagte Wagner: "Ich bin sehr glücklich, dass alles geklappt hat. Bayern ist der beste Verein in Deutschland und einer der besten der Welt. Als das Angebot kam, musste ich nicht lange überlegen."

Nach den Stationen MSV Duisburg, Werder Bremen, 1. FC Kaiserslautern, Hertha BSC und Darmstadt 98 wechselte der 1,94 m große Angreifer 2016 nach Hoffenheim. Im Trikot der TSG erzielte er in 50 Pflichtspielen 18 Treffer und wurde Nationalspieler wurde (sieben Länderspiele, fünf Tore). Im vergangenen Sommer gehörte er der Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw an, die den Confed Cup in Russland gewann.

Der Wechsel hatte sich über Wochen angebahnt, Trainer Jupp Heynckes wollte unbedingt einen weiteren klassischen Mittelstürmer, um den Anforderungen in drei Wettbewerben gerecht zu werden. Klar sei, sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge am Mittwoch in der ARD, dass der FC Bayern "einen Backup für Robert Lewandowski" benötige.

dpa/SID

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