Zwischenrunde in Europa League

Stevens warnt Schalke vor PAOK-Fans - Huntelaar mit Kampfansage

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Huub Stevens war zuletzt zwischen 2011 und 2012 Trainer bei Schalke 04.

Gelsenkirchen - Trainer-Legende Huub Stevens hat den FC Schalke vor dessen Partie gegen PAOK Saloniki vor deren emotionalen Fans gewarnt. Stürmer Huntelaar zeigt sich derweil selbstbewusst.

Trainer-Legende Huub Stevens ist überzeugt, dass sich Fußball-Bundesligist Schalke 04 im Zwischenrunden-Hinspiel der Europa League bei PAOK Saloniki (16. Februar, 21.05 Uhr, Sky) auf große Gegenwehr einstellen muss. „Die Unterstützung der Zuschauer hat uns damals in den Champions-League-Playoffs gefehlt, da war es ein knappes Spiel. Jetzt, mit der Unterstützung der Fans, wird es eng für Schalke“, sagte Stevens im exklusiven Interview mit Sky Sport News HD

„Ich kann mich noch gut daran erinnern, als wir mit PAOK gegen Schalke gespielt haben. In Gelsenkirchen ging das Spiel 1:1 aus und dann hat Schalke in Saloniki gewonnen. Der große Nachteil damals war, dass von PAOK keine Zuschauer da waren. Die Fans sind so emotional, sie sind super“. Die beiden Vereine hatten sich zuletzt 2013 in den Champions-League-Playoffs gegenüber gestanden. Das Spiel in Thessaloniki war damals unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen worden. Der 63-jährige Stevens trainierte sowohl die Königsblauen (1996-2002, 2011-2012) wie auch den Topklub aus Griechenland (2013-2014).

Huntelaar: „Meine Zeit ist noch nicht abgelaufen“

Auch PAOK-Trainer Vladan Ivic ist sich der Wirkung der PAOK-Fans bewusst: „Sie werden uns dieses „etwas mehr“ geben, was wir brauchen“, sagte der Coach des griechischen Clubs PAOK Saloniki mit Blick auf die Partie am Donnerstag in der mit 30 000 Zuschauern ausverkauften Toumba-Arena.

Stürmerstar Klaas-Jan Huntelaar sieht sich derweil bei Schalke 04 noch nicht auf dem Abstellgleis und will voll angreifen: „Ich will allen zeigen, dass ich der beste Stürmer bin, wenn ich die Chance bekomme“, sagte der 33-jährige Niederländer der Sport Bild: "Meine Zeit auf Schalke ist noch nicht abgelaufen." Der Torjäger wehrt sich zudem gegen den Vorwurf, nicht ins System von Trainer Markus Weinzierl zu passen. „Wir spielen nach der taktischen Umstellung im Herbst viel mit schnellen Tempogegenstößen. Wir agieren ähnlich wie zum Beispiel 2015 in der Champions League beim 4:3-Sieg bei Real Madrid (unter Roberto Di Matteo; d. Red.). Und da habe ich zwei Tore geschossen. Das hat auf höchstem Niveau geklappt“, sagte Huntelaar: „Wieso soll die Spielweise also nicht zu mir passen?“

Über einen neuen Vertrag will er derzeit aber nicht sprechen. „Ich will mich erst einmal voll auf den Fußball konzentrieren, das Sportliche steht im Vordergrund, ich konzentriere mich mit Schalke auf die Aufholjagd“, sagte er. Sein Vertrag läuft zum Saisonende aus. Wenn er die Hälfte aller Pflichtspiele bestreitet, verlängert er sich automatisch um ein Jahr. Wegen einer Knieverletzung hat Huntelaar in dieser Saison erst zwölf Pflichtspiele absolviert.

SID/dpa

 

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