Andalusier machen aus 0:3 ein 3:3

Aufholjagd in Sevilla: Dramatische Pausen-Ansprache des Trainers

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Sevillas Trainer Eduardo Berizzo (M.) bejubelte mit seinen Spielern das 3:3 in der Champions League gegen den FC Liverpool.

Zur Pause lagen die Andalusier mit 0:3 zurück, am Ende gab‘s ein 3:3 gegen den FC Liverpool. Der Grund war offenbar eine dramatische Botschaft des Trainers.

Sevilla - Trainer Eduardo Berizzo vom spanischen Fußball-Erstligisten FC Sevilla ist an Prostatakrebs erkrankt. Das gab der Klub wenige Stunden nach dem eindrucksvollen Comeback Sevillas beim 3:3 (0:3) in der Champions League gegen den FC Liverpool bekannt. Weitere Untersuchungen sollen Aufschluss darüber geben, welche Schritte zur Behandlung einzuleiten seien, teilte der Verein mit. Sevilla sagte dem Coach in der knappen Mitteilung "maximale Unterstützung" zu und wünschte ihm baldige Genesung.

Der 48 Jahre alte Berizzo sagte nach der Partie gegen die Mannschaft des deutschen Teammanagers Jürgen Klopp nichts zu seinem Gesundheitszustand. Es wird jedoch erwartet, dass Sevilla noch am Mittwoch die Krankheit in einer offiziellen Erklärung bestätigen wird.

„Da es ein persönliches und schwieriges Thema ist, würde ich es vorziehen, bis morgen zu warten“, sagte Sevillas Präsident Pepe Castro dem spanischen Radiosender Cadena Cope. Berizzo ist erst seit dieser Saison bei den Andalusiern im Amt. Zuvor war er drei Jahre Trainer bei Celta Vigo.

Spieler loben Halbzeit-Ansprache: „Er hat uns dazu gebracht, so zu spielen“

Mehrere Spieler hatten am Dienstag Berizzos Ansprache in der Halbzeitpause gegen Liverpool gelobt. „Wir mussten für die Fans und den Boss mit einer anderen Einstellung rauskommen. Er hat uns dazu gebracht, so zu spielen“, sagte der argentinische Nationalspieler Ever Banega, nachdem Sevilla nach einem 0:3-Halbzeitrückstand gegen die Reds noch in letzter Minute ein 3:3 erkämpft hatte. Der ehemalige Schalker Johannes Geis kam zu seinem ersten Champions-League-Einsatz für Sevilla und stand 90 Minuten auf dem Platz.

SID

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