FDP fordert Aufklärung

Ausschreitungen vor Schalke-Partie haben Nachspiel

+
Hoch ging's her beim Topspiel zwischen Schalke 04 und Bayern München am vergangenen Samstag - nicht nur auf dem Rasen.

Gelsenkirchen - Die FDP will die Krawalle rund um das Spiel des FC Bayern auf Schalke nicht einfach so hinnehmen. Nun soll eine Untersuchung die Umstände aufklären.

Die Ausschreitungen rund um das Topspiel der Fußball-Bundesliga zwischen Schalke 04 und dem deutschen Rekordmeister Bayern München (1:3) am vergangenen Samstag in Gelsenkirchen haben ein parlamentarisches Nachspiel. Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger (SPD) muss dem NRW-Landtag in Düsseldorf auf Antrag der FDP erörtern, warum die örtliche Polizei die Erstürmung des Kassenbereichs Nord an der Schalker Arena durch gewaltbereite Fans von Bayern München und des VfL Bochum nicht verhindern konnte.

FDP-Innenexperte Marc Lürbke erwartet demnach eine Aufklärung über das Einsatzkonzept der Sicherheitskräfte, die Zahl der eingesetzten Polizisten und die Schadensbilanz für unbeteiligte Stadionbesucher.

Bei den bisher schlimmsten Vorfällen der laufenden Bundesligasaison waren zahlreiche Personen teils schwer verletzt worden. Insgesamt gab es 196 Festnahmen. Die Polizei hat mittlerweile eine Ermittlungskommission eingerichtet und sucht Zeugen, die das Tatgeschehen beobachtet haben. Die Verantwortlichen der beteiligten Vereine verurteilten die Taten auf das Schärfste.

sid

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.