FIFA ändert Pläne für Sitzung des Exekutivkomitees

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Die FIFA ändert die Pläne für die Sitzung des Exekutivkomitees. Foto: Alessandro Della Bella

Zürich (dpa) - Der Fußball-Weltverband FIFA hat seine Planungen für die kommenden Monate geändert. So wird die übernächste Sitzung des Exekutivkomitees nicht definitiv, wie ursprünglich geplant, am 17. und 18. Dezember während der Club-WM in Japan stattfinden.

Stattdessen sollen während des Exko-Treffens am 24. und 25. September Ort und Zeit der nächsten Sitzung beschlossen werden. Das geht aus der Tagesordnung hervor.

Hintergrund könnten die aktuellen Ermittlungen der US-Justiz im Korruptionsskandal sein. So könnte FIFA-Chef Joseph Blatter bei Reisen in bestimmte Länder eine Festnahme drohen. Der 79-Jährige war seit der Festnahme hochrangiger Fußball-Funktionäre Ende Mai nur noch einmal ins Ausland gereist: zur WM-Auslosung im Juli nach Russland.

Auch zur Trauerfeier für seinen Freund Gerhard Mayer-Vorfelder, den langjährigen Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes, war Blatter am 27. August nicht nach Stuttgart gekommen. Auf eine Reise zum WM-Endspiel der Frauen in Kanada hatte er ebenfalls verzichtet.

Zuletzt hatte US-Justizministerin Loretta Lynch die Frage, ob auch gegen Blatter ermittelt werde, nicht beantwortet. Ob sie Blatter zu Reisen in bestimmte Länder abraten würde, um sich so einem möglichen Zugriff der US-Justiz zu entziehen, beantwortete Lynch mit den Worten: "Ich bin leider nicht in der Lage, Ihnen Informationen zu geben über Herrn Blatters Reisepläne."

Auf der Sitzung des Exekutivkomitees in dieser Woche in Zürich steht auch der Punkt "Aktuelles zu den Ermittlungen in der Schweiz und den USA" auf der Tagesordnung. Geleitet wird das zweitägige Treffen nach der Suspendierung von Generalsekretär Jerôme Valcke von dessen Stellvertreter Markus Kattner.

FIFA-Mitteilung

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