FIFA bestätigt: Drei Gegenkandidaten für Blatter

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Portugals früherer Weltfußballer Luís Figo möchte FIFA-Chef werden. Foto: Ballesteros

Zürich - Joseph Blatter muss sich bei der Wahl zum FIFA-Präsidenten wie erwartet drei Gegenkandidaten stellen.

Der Fußball-Weltverband bestätigte neben Amtsinhaber Blatter auch die Kandidaturen von FIFA-Vizechef Prinz Ali bin al-Hussein aus Jordanien, Portugals früherem Weltfußballer Luís Figo und dem niederländischen Verbandschef Michael van Praag. Die zuständige Ad-hoc-Wahlkommission ließ damit alle vier noch verbliebenen Bewerber zur Wahl am 29. Mai in Zürich zu.

Die Kandidaten wurden von der Ethikkommission der FIFA auf ihre Integrität untersucht. Danach beurteilte die Ad-hoc-Wahlkommission die Bewerbungen und erteilte die Zulassungen. Unter anderem mussten die Kandidaten nachweisen, in den vergangenen fünf Jahren mindestens zwei Jahre eine offizielle Funktion im Fußball ausgeübt zu haben.

Die unabhängigen französischen Kandidaten Jérôme Champagne und David Ginola hatten die notwendigen fünf Unterstützerschreiben nationaler Verbände beide nicht vorweisen können und ihre Kandidaturen daher bereits zurückziehen müssen.

Blatter ist seit 1998 FIFA-Präsident. Trotz anhaltender Kritik am Weltverband wegen der umstrittenen WM-Vergaben an Russland (2018) und Katar (2022) ist der machtbewusste 78-jährige Schweizer weiterhin Favorit für eine Wiederwahl.

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