Trifft es den nächsten Topclub? 

FIFA ermittelt: Auch Chelsea droht Transfer-Verbot 

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Laut Medienberichten droht nun auch dem FC Chelsea ein Transferverbot. 

London - Erst traf es den FC Barcelona, dann Real Madrid. Und nun droht offenbar auch dem englischen Fußball-Meister FC Chelsea ein Transferverbot.

Wie die englische Zeitung „Daily Mail“ berichtet, hat die Disziplinarkommission des Weltverbandes FIFA Ermittlungen wegen des Wechsels von Bertrand Traore zu den Blues eingeleitet. Der Mittelfeldspieler aus Burkina Faso, an dem zuletzt der Hamburger SV Interesse gezeigt hatte, war offiziell im Januar 2014 kurz nach seinem 18. Geburtstag zu Chelsea gewechselt. Traore hatte aber bereits im Oktober 2011 - damals als 16-Jähriger - ein U18-Spiel für den Club gegen den FC Arsenal bestritten.

Laut den FIFA-Transferbestimmungen dürfen Spieler über 16 Jahre nur innerhalb der Europäischen Union wechseln, für internationale Wechsel wie beispielsweise von Afrika nach Europa müssen die Akteure mindestens 18 Jahre alt sein. Dabei gibt es Ausnahmen, wenn beispielsweise die Eltern des Spielers aus nicht-fußballspezifischen Gründen das Land verlassen, was im Fall Traore nicht zutreffen soll. Bereits im August 2010, also einen Monat vor dessen 15. Geburtstag, hatte Burkino Fasos Sportminister angekündigt, dass der hochbegabte Spieler zum FC Chelsea wechseln würde.

Erst jüngst waren die beiden Madrider Clubs Real und Atlético zu einem Transferverbot für die Wechselperioden im Sommer 2016 und im Winter 2016/17 verurteilt worden. Chelsea hatte schon einmal ein Transferverbot gedroht. 2009 wurde dem Club vorgeworfen den Spieler Gael Kakuta zu einem Vertragsbruch angestiftet zu haben.

dpa

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