Bisher "sehr gutes Feedback"

FIFA-Präsident: Videobeweis kommt bei WM 2018 zum Einsatz

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Gianni Infantino will bei der WM 2018 in Russland den Videobeweis nutzen lassen. Foto: Markku Ulander

Santiago (dpa) - Bei der Fußball-WM 2018 in Russland soll der Videobeweis bei strittigen Szenen zum Einsatz kommen. Das bestätigte Gianni Infantino, der Präsident des Weltverbandes FIFA, am 26. April.

"Wir werden den Videobeweis zur WM 2018 einsetzen, da wir bislang ein sehr gutes Feedback erhalten haben", sagte der Schweizer vor dem 67. Kongress des südamerikanischen Fußballverbandes Conmebol in Santiago de Chile laut übereinstimmenden Medienberichten.

Details zur Einführung der Technologie will das International Football Association Board im März 2018 vorstellen. Mit Hilfe der Videotechnologie sollen strittige Fälle - bei Toren, Elfmetern, Roten Karten oder Spielerverwechslungen - künftig besser geklärt werden können.

Zuletzt wurde der Videobeweis im Länderspiel zwischen Frankreich und Spanien (0:2) in Paris getestet und war laut Schiedsrichter Felix Zwayer ein voller Erfolg. Zweimal korrigierte er nach Zuhilfenahme des Video-Assistenten seine Entscheidung in wichtigen Szenen.

Das System wurde auch bereits in Ligen mehrerer Länder getestet. In Frankreich kommt der Videobeweis auch bereits in der Relegation zum Einsatz. Das System soll für die Entscheidungsspiele zwischen dem Tabellen-18. der Ligue 1 und dem Dritten der Ligue 2 am 23. und 28. Mai offiziell eingeführt werden.

Äußerungen von Infantino bei BBC

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