Ermittlungen der US-Behörden

FIFA-Skandal: Festgenommene wehren sich gegen Auslieferung

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Am Mittwoch wurden in Zürich sieben hochrangige FIFA-Funktionäre verhaftet. 

Sechs der sieben hochrangigen Funktionäre des Fußball-Weltverbands FIFA, die am Mittwochmorgen in Zürich festgenommen worden sind, „widersetzen sich der Auslieferung an die USA“, teilte das Schweizer Bundesamtes für Justiz (BJ) am Mittwochabend mit.

Im Verhör bei der Kantonspolizei Zürich gaben am Mittwoch sechs der Verhafteten an, sich mit rechtlichen Mitteln gegen die Überstellung an die US-Justiz wehren zu wollen. Das Bundesamt werde nun die USA auffordern, für die Personen, die sich einer Auslieferung widersetzen, innerhalb der vorgesehenen Frist von 40 Tagen formelle Auslieferungsersuche zu stellen. Sobald diese Ersuche eingetroffen sind, werde das Auslieferungsverfahren weitergeführt. Allerdings können „diese sechs Personen“ jederzeit einer vereinfachten Auslieferung zustimmen, teilte das Bundesamt mit.

Einer der Festgenommenen habe in einer ersten Anhörung Bereitschaft für eine sogenannte vereinfachte Auslieferung signalisiert und könne damit im Falle einer Bewilligung „umgehend den US-Behörden übergeben werden“.

Unter den Verhafteten, denen im Rahmen eines US-Verfahrens Geldwäsche, die Annahme von Bestechungsgeldern sowie Korruption bei WM-Vergaben und TV-Rechten vorgeworfen wird, sind die FIFA-Vizepräsidenten Jeffrey Webb (Kaimaninseln) und Eugenio Figueredo (Uruguay). Zudem wurden Eduardo Li, Julio Rocha, Costas Takkas, Rafael Esquivel und Jose Maria Marin am Mittwochmorgen aus dem Fünf-Sterne-Hotel „Baur au Lac“ abgeführt.

Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um den FIFA-Skandal haben wir Ihnen hier zusammengefasst.

Video: FIFA-Verhaftungen erschüttern die Fußball-Welt

sr/SID/dpa

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