U21-EM in Polen 

Vor Dänemark: Kann Kuntz mit Stark planen? 

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U21-Trainer Stefan Kuntz will mit seinem Team im zweiten EM-Spiel gegen Dänemark einen Sieg holen. 

Mit einem Erfolg im zweiten Spiel gegen Dänemark könnte die deutsche U21-Nationalmannschaft bei der EM in Polen einen großen Schritt in Richtung Halbfinale machen. Rechnen möchte Coach Kuntz noch nicht.

Krakau - Gegen Dänemark soll für Deutschlands U21-Fußballer bei ihrer Titel-Mission in Polen der nächste große Schritt folgen. Die Mannschaft von Trainer Stefan Kuntz strebt im zweiten EM-Spiel am Mittwoch in Krakau den zweiten Sieg an.

"Wir haben mit dem Team besprochen, was wir eine Idee anders machen müssen als gegen Tschechien", sagte Kuntz, der mit der Leistung beim 2:0 nicht zu 100 Prozent zufrieden war. "Allein durch die Tatsache, dass wir im Turnier drin sind, wird das eine oder andere flüssiger laufen."

PERSONAL: Abwehrchef Niklas Stark konnte beim Abschlusstraining am Dienstagabend noch nicht voll mitmachen. Der Profi von Hertha BSC hat sich gegen Tschechien eine Rippenverletzung zugezogen, Kuntz ist aber "optimistisch", was seinen Einsatz betrifft. Ansonsten stünde Gideon Jung vom Hamburger SV als Vertreter für die Innenverteidigung bereit.

KONSTELLATION: Nur der Gruppensieger und der beste von drei Zweiten kommen ins Halbfinale, Deutschland hat in der Gruppe C nach dem ersten Spieltag wie Italien drei Punkte. Ein Sieg gegen Dänemark wäre für die DFB-Auswahl enorm wichtig, mit allem anderen will sich Kuntz noch nicht beschäftigen. "Wir konzentrieren uns auf unser Spiel", sagte er. "Wir können nicht mehr erreichen als drei Punkte gegen Dänemark. Danach bewerten wir die Situation wieder neu."

GEGNER: Bei der 0:2-Auftaktniederlage gegen Italien hielt Dänemark lange die Null. Kuntz erwartet eine "spielstarke Mannschaft, die keinen Hau-Ruck-Fußball spielt". "Wir werden uns etwas einfallen lassen", kündigte er an. Bei Außenverteidiger Jeremy Toljan ist die Vorfreude unabhängig vom Gegner groß: "Wir wollen jetzt im nächsten Spiel wieder zeigen, was wir können und darauf freuen wir uns alle."

dpa

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