Samstagsspiele in der 2. Liga

Spektakel-Sieg für Fortuna unter Funkel - St. Pauli bleibt dran

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Fortuna Düsseldorf schafft gegen Lautern den Befreiungsschlag.

Düsseldorf - Fortuna Düsseldorf schafft unter Friedhelm Funkel den ersten Befreiungsschlag. Der FC St. Pauli bewahrt seine kleine Chance im Aufstiegskampf.

Fortuna Düsseldorf ist beim Debüt von Friedhelm Funkel auf der Trainerbank der erhoffte Befreiungsschlag in der 2. Bundesliga geglückt, unterdessen wahrte der FC St. Pauli seine kleine Chance auf die Rückkehr ins Oberhaus. Den abstiegsgefährdeten Düsseldorfern gelang nach zuvor vier Niederlagen in Folge eine knappe Woche nach der Entlassung von Marco Kurz ein schmeichelhaftes 4:3 (3:1) gegen den 1. FC Kaiserslautern, der nach seinem fünften Spiel nacheinander ohne Punktgewinn nur noch vier Zähler vor der Fortuna liegt, die sich vorerst auf Rang 15 verbesserte.

St. Pauli siegte nach zuletzt zwei Niederlagen 2:0 (2:0) beim SV Sandhausen und verringerte den Rückstand auf den Tabellendritten 1. FC Nürnberg vorerst auf fünf Punkte. Die Franken empfangen am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) im Topspiel der 27. Runde Spitzenreiter RB Leipzig.

Thy und Rzatkowski treffen für Pauli

Lennart Thy (8.) und Marc Rzatkowski (40.) erzielten die Tore für die Mannschaft von Trainer Ewald Lienen, die mit ihren Pleiten gegen den SC Paderborn (3:4) und beim 1. FC Heidenheim (0:2) im Aufstiegsrennen weit zurückgefallen war.

Der zwei Minuten zuvor eingewechselte Ex-Lauterer Kerem Demirbay (70.) sorgte in einem verrückten Spiel für den Sieg der Fortuna, die einen Start nach Maß erwischt hatte. Bereits nach 31 Sekunden gelang Charis Mavrias das 1:0. Nur vier Minuten später nutzte der ehemalige Düsseldorfer Marcel Gaus eine eklatante Schwäche in der Fortuna-Abwehr zum Ausgleich für die Pfälzer.

Oliver Fink (39.) und Nikola Djurdjic (43.) sorgten dann für eine vermeintlich beruhigende Führung der Gastgeber. Ein Eigentor von Alexander Madlung (60.) machte die Partie aber wieder spannend, ehe Jean Zimmer (66.) das verdiente 3:3 gelang, bevor Demirbay noch einmal für Düsseldorf zuschlug.

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