Das ist Jogis EM-Kader!

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Folgende Spieler stehen im EM-Kader:
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TORHÜTER: Manuel Neuer (FC Bayern): Ultras, weder Gelsenkirchener, die ihn als abtrünnig verurteilen, noch Münchner, die ihn niemals zu akzeptieren bereit sind, interessieren sich für die Nationalmannschaft und die EM nicht. So hat Neuer die Chance, mal wieder uneingeschränkt gemocht zu werden. Seine Saison bei den Bayern schwankte zwischen Heldentaten (Elfmeterschießen in Madrid) und grotesken Fehlern in der Liga.
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Tim Wiese (Werder Bremen): Auf Sardinien, im ersten Trainingslager, hielt der DFB einen Medientag ab, da musste auch der Muffel Tim Wiese eine ganze Stunde Interviews geben. Hinterher beschwerte er sich, immer nur gefragt zu werden, warum er denn von Bremen nach Hoffenheim gehe, wenn er dauerhaft Champions League spielen wolle. Die nächsten Wochen wird die Frage lauten: Wie wird er es schaffen, eine stille Nummer zwei zu sein?
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Ron-Robert Zieler (Hannover 96): Mit 23 schon sagen zu können: Früher war ich bei Manchester United – beeindruckend. Allerdings: Ron-Robert Zieler hat sich in Sir Alex Fergusons Starauswahl nicht durchsetzen können, er war der dritte Torwart, den man nicht als Erben des großen Edwin van der Sar sah. Er durfte nach Hannover wechseln, wo er für die Mannschaft ähnlich wichtig wurde, wie der verstorbene Robert Enke es war. Große Stärke: Ruhe.
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ABWEHR: Philipp Lahm (FC Bayern): Vor zwei Jahren war der Münchner noch der Aushilfskapitän, der Vertreter des verletzten Michael Ballack. Doch schon in Südafrika hat er sich gezielt als dauerhafter Nachfolger positioniert. Sogar eine Autobiografie hat er schon hinter sich, über deren überschaubaren Konfliktstoff wochenlang zu Gericht gesessen wurde. Das Image vom harmlosen „Fipsi“ ist seitdem Vergangenheit, Lahm blickt bei Pressekonferenzen und Interviews ein wenig grimmiger und entschlossener. Für den großen Titel wird es nach drei verlorenen Finals (EM 2008, zweimal Champions League-Finale) mit 28 Jahren Zeit.
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Holger Badstuber (FC Bayern): Nicht so sehr Champions League-betroffen wie die anderen Bayern, weil er im Finale gesperrt fehlte. Zur WM 2010 rutschte er eben noch so in der Kader, spielte in der Vorrunde linker Verteidiger, das war nicht seins. Im Zentrum starke Entwicklung in den letzten zwei Jahren, nahm sich mit dem im Wintersport bekannten Münchner Thomas Baschab einen eigenen Mentaltrainer. In der DFB-Abwehr gesetzt. 
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Jerome Boateng (FC Bayern): Der weltbeste Innenverteidiger, der aber noch nie Innenverteidiger gespielt hat – so wurde über Jerome Boateng, 23, mal geschrieben. Bei den Bayern ist er auf der von ihm favorisierten Position dauerhaft erst zum Zug gekommen, als kein anderer mehr da war. Durchwachsene Saison. Joachim Löw hat ihn für die EM als Außenverteidiger auf dem Zettel und lobt: „2010 auf links, das war sehr zufriedenstellend.“
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Marcel Schmelzer (Borussia Dortmund): Jürgen Klopp hat ihn auf der Reservebank der zweiten Mannschaft von Borussia Dortmund entdeckt – ab da hat Schmelzer eine Superkarriere gemacht. Kritiker sehen ihn international jedoch an die Grenzen gestoßen. Gut ist er, wenn er einen Gegenspieler zermürben und totlaufen kann (wie am liebsten Bayerns und Hollands Arjen Robben). Das Kopfballspiel dagegen ist nicht Marcel Schmelzers Kernkompetenz.
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Mats Hummels (Borussia Dortmund)

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