Sonntagsspiele

Frankfurt und Hamburg peilen Heimsiege an

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Markus Gisdol will nach der 0:8-Pleite in München gegen Berlin wieder punkten. Foto: Christian Charisius

Zwei Traditionsvereine wollen wieder Bundesliga-Siege feiern. Für den Hamburger SV geht es dabei um viel mehr als für Eintracht Frankfurt.

Hamburg(dpa) - Eintracht Frankfurt und der Hamburger SV wollen am Sonntag in der Fußball-Bundesliga auf den Erfolgsweg zurückfinden.

Die Hessen, die zuletzt mit drei Punktspiel-Niederlagen in Serie wertvollen Boden im Kampf um einen internationalen Startplatz eingebüßt hatten, erwarten im ersten Sonntagsspiel (15.30 Uhr) den SC Freiburg. Anschließend empfängt um 17.30 Uhr der zuletzt beim FC Bayern München mit 0:8 unter die Räder gekommene HSV die Berliner Hertha im Volksparkstadion und will dabei Wiedergutmachung betreiben.

Dabei muss HSV-Coach Markus Gisdol, der beim Hinspiel in Berlin als Nachfolger von Bruno Labbadia sein Debüt auf der HSV-Bank gegeben hat, seinen Abwehrchef Mergim Mavraj ersetzen. Der albanische Nationalspieler erlitt im DFB-Pokalspiel gegen Borussia Mönchengladbach (1:2) einen Sehnenanriss im linken Knie und fällt vier Wochen aus. "Das trifft uns schwer und ist richtig bitter", sagte Gisdol. Er wird voraussichtlich Gideon Jung aus dem defensiven Mittelfeld in die Abwehrzentrale zurückziehen.

"Das ist ein richtungsweisendes Spiel", sagte Frankfurts Trainer Niko Kovac, der gegen den SCF auf die sportliche Wende hofft. Dabei könnte ihm zugute kommen, dass die Gäste in der Commerzbank-Arena ihren Toptorjäger Maximilian Philipp (Gelbsperre) ersetzen müssen. Kovac hofft auf das Comeback von Makoto Hasebe (nach Fieber) und Bastian Oczipka, der zuletzt über Sprunggelenkprobleme geklagt hatte.

Vorbericht auf Eintracht-Homepage

Fakten zum Spiel auf hsv.de

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